Lebenszeichen

Es ist hier etwas ruhig geworden, ich weiß. Aber kaum war ich aus dem tollen Amsterdamwochenende zurück (dazu ein andern mal mehr), ging es richtig rund. Ab 1. März ziehen der Beste und ich in eine gemeinsame Wohnung. Kühlschrank und Waschmaschine sind schon besorgt, jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten wie zum Beispiel eine Küche. Da wir zum Glück kompetente Hilfe durch liebe Verwandte erhoffen, wird es ein Modell aus dem schwedischen Möbelhaus mit Eigenaufbau.

Der Beste hat natürlich ganz streberhaft schon seinen ganzen Hausstand in Umzugskartons verpackt. Ich stehe momentan eher mitten in meinem Zimmer, drehe mich im Kreis und frage mich wo zur Hölle ich anfangen soll.

Ansonsten bin ich gedanklich komplett in Möbelkatalogen und Einrichtungsträumen verloren, checke Kleinanzeigen nach günstigen Sofas und kann das Wochenende kaum erwarten, denn da darf ich das alles ausleben.

Hach, ist das spannend. Nach dem Einzug könnt ihr euch dann auf jede Menge Einrichtungsinhalt hier freuen ;P

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Statt Mensa

Ich weiß, dass es auch gute Mensen gibt, oder zumindest günstige. Aber unsere hier ist für Studenten ein wenig teuer und zudem ist das Essen selten wirklich lecker. Wann immer ich es schaffe, bringe ich mir mein Essen mit. Oft sind es einfach Stullen und ein wenig Obst oder Gemüse. Schmeckt, kostet mich morgens nur fünf Minuten und macht einen nicht völlig fertig (schon mal versucht nach Currywurst Pommes weiter produktiv zu arbeiten?). Wenn ich ganz extravagant bin, koche ich mir abends was Warmes und nehme die Reste in meiner Porzellanbrotdose mit. Eine Microwelle findet sich zum Glück immer.

Mein Essen heute: Linsenbratlinge mit Risi-Bisi (für nicht-Eingeweihte: Risi-Bisis ist Reis mit Erbsen. Für mich ja eigentlich sogar schon so ein vollwertiges Essen, diesmal aber lecker als Beilage). Das Bratlingrezept hatte ich im Internet gefunden, es dann aber doch deutlich abgewandelt, um tatsächlich Bratlinge und kein Bret zu produzieren.
bratlinge
Für unglaublich viele Bratlinge braucht man:
250 g Tellerlinsen (auf meinen steht noch „ohne Einweichen“)
1 Möhre
2 Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Essig, andere Gewürze nach Belieben
1 Ei
etwas Mehl
viel Öl zum Braten

Zunächst werden die Linsen nach Packungsanleitung weichgekocht oder über Nacht eingeweicht. Karotte schälen und reiben, Zwiebeln fein würfeln. Linsen abgießen und mit Karotte und Zwiebeln vermengen. Dabei die Linsen ein wenig zerdrücken. Die ganze Pampe würzen, ich habe Salz, Pfeffer, Raz al Hanout und Essig verwendet. Ei und Mehl unterrühren, bis eine wirklich schlonzige, klebrige Masse entsteht. Öl (bei mir war’s Olive) in einer Pfanne erhitzen und Linsenpampenhäufchen darin braten. Die Bratlinge muss man ähnlich wie Puffer in viel Fett ausbacken, dann werden sie besonders schön. Übrige Bratlinge kann man kalt stellen und den Rest der Woche mit zur Arbeit nehmen. Ich werde auf jeden Fall noch einen leckeren Feldsalat dazu probieren und vielleicht auch mal einen Bratling aufs Brötchen. Und nächstes Mal die halbe Menge machen.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Kurzurlaub in Hamburg

Bei der Überschrift erwartet ja eigentlich jeder jetzt Fotos aus der Speicherstadt und Hafencity, von der Reeperbahn oder dem Fischmarkt. Die gibt’s hier aber nicht! Ätsch! Wir waren nämlich nicht direkt in Hamburg, sondern am Rand, da, wo hinter dem Haus schon Schleswig-Holstein anfängt. Dort haben wir Familie Verplant besucht, alte Freunde meines Besten und neuerdings auch im Internet zu lesen. Kind und Hund – viel mehr braucht es eigentlich nicht zur Beschäftigung. Also habe ich begeistert Baby getragen, Baby gehalten, Baby mit Banane gefüttert, Baby mindestens 60% der Banane an mein Shirt schmieren lassen, Baby bespaßt, Kinderwagen durch den Wald geschoben… Sehr zur Freude der Eltern, die endlich mal beide Hände frei und trotzdem ein glückliches Kind hatten 😉
meer
Bei dem wunderschönen Vorfrühlingswetter am Samstag konnten wir natürlich nicht in Bergedorf sitzen bleiben und haben einen richtigen Ausflug gemacht. Mit Sack, Pack, Kind, Hund und vier Erwachsenen ins Auto, das leider kein Multivan ist. Ich verordne Hamburg ja irgendwie immer geographisch so quasi direkt an die Nordsee, wegen Hafen und so, aber tatsächlich ist die Ostsee viel näher dran. In nur wenig mehr als einer halben Stunde (naja, eher eine ganze) ist man schon am Timmendorfer Strand. Natürlich waren wir nicht die einzigen, die bei dem tollen Wetter die grandiose Idee hatten, ans Meer zu fahren, aber der Horizont ist weit genug für alle. Ich hätte noch stundenlang am Strand durch den Sand stapfen können, Sonne und Wind im Gesicht, Meeresrauschen in den Ohren, Fotos von Möwen und Wellen machen… Leider hatte der Rest der Reisegesellschaft inzwischen Hunger und ja, vielleicht war es auch ein kleines bisschen kalt. Liebe Ostsee, ich komme wieder! Den Abschied versüßte ich mir wettergemäß mit einer Kugel Eis auf die Hand.
möwe
Wir verluden Kind und Kegel wieder im Auto und fuhren nach Lübeck. Nach einer leckeren Pizza machten wir noch einen kleinen Dämmerungsspaziergang durch die hübsche Altstadt (Backsteingothik! hübsche Häuschen!), bevor es wieder heimwärts ging.
lübeck
Das restliche Wochenende verbrachten wir gemütlich mit dem oben schon beschriebenen Kind-und-Hund Programm. Vielen Danke liebe Gastgeber, es war sehr schön bei euch und mit euch 🙂

Von seiner Arbeit leben

Eigentlich wollte ich zu diesem Thema mal einen längeren Beitrag schreiben, dann wenn ich dazu Zeit habe. Allerdings ist dieses Thema momentan in den Medien angekommen und ich wäre ja schön blöd, diese Gelegenheit nicht zu nutzen.

Es geht ums Arbeiten in der Wissenschaft. Um Arbeitsverträge, Gehalt, Work-Life Balance. Gleich mal vorweg: Da sieht es nicht gut aus. Deswegen hat die „Initiative: Wissenschaft als Beruf – für bessere Beschäftigungsbedingungen und planbare Perspektiven“ eine Onlinepetition gestartet. Schade, dass erst etwa 11.000 Menschen unterzeichnet haben, die Petition läuft (nur?) noch 16 Tage.

Wo ist denn überhaupt das Problem? Die ganzen Profs sind doch festangestellt, kriege dicke Kohle vom Steuerzahler und drehen Däumchen. Hier mal ’ne Vorlesung, da mal ’n Seminar, das ist doch keine Arbeit. Doch. Ist es. Aber wir reden hier gar nicht von Professoren. Es geht hier um die, die es vielleicht noch werden wollen, die die die richtige Arbeit machen.

Leute wie mich. Noch bin ich Student und werde für meine Arbeit nicht bezahlt. Gerade in den Naturwissenschaften eigentlich auch schon ein Unding, denn eine experimentelle Bachelor- oder Masterarbeit ist durchaus mit einem ganz normalen Job vergleichbar.

Wenn ich im Sommer mein Masterstudium abschließe, werde ich hoffentlich schon eine Promotionsstelle gefunden haben. Wenn ich Glück habe, handelt es sich um eine Planstelle. Das bedeutet, ich bekomme einen Arbeitsvertrag über die gesamten drei Jahre meiner Promotion, vergütet nach TVL, also nach Tarif. Wenn ich richtig Glück habe, ist es eine 65% Stelle statt einer 50% Stelle. Das heißt im Klartext: Ich werde für 26 oder 20 Wochenstunden bezahlt, was aber nichts über meine tatsächlichen Arbeitszeiten aussagt. Viele Doktoranden arbeiten mehr als Vollzeit, 50-60 Stundenwochen sind nicht sonderlich ungewöhnlich, Wochenendarbeit für einige die Regel. Manchmal hört man das Argument, dass man ja nicht für die Promotion angestellt sei, sondern in den 20/26 Stunden Arbeit für den Chef/Arbeitgeber machen soll. Die Promotion sei ja persönliche Bildung, reines Vergnügen sozusagen. Dem widerspreche ich, denn zumindest bei „uns“ in den Naturwissenschaften ist meine Arbeit auch immer Arbeit für meinen Chef. Er übergibt mir ein Projekt, eine Fragestellung, steht mir dabei mit Rat (Es wäre gut, wenn wir noch…) und Motivation (Bist du eigentlich mit … schon fertig?) zur Seite und bekommt am Ende den Ruhm und die Annerkennung als Letztautor „meines“ nature-papers. Mit diesem Ruhm kann er dann wiederum Gelder einwerben, um neue Projekte an neue Doktoranden zu vergeben und bekommt gegebenenfalls sogar mal eine höhere Position angeboten. Im Klartext: Da gibt es keine Grenze zwischen „für den Chef“ und „für meine Doktorarbeit“.
Wenn ich übrigens richtig Pech habe, muss ich für die Promotion mein eigenes Geld mitbringen. Diverse Stiftungen und Organisationen vergeben Promotionsstipendien, die dann das volle Gehalt des Doktoranden und in seltenen Fällen auch einen Teil der Verbrauchsmaterialien abdecken. Zwar bekommt man so eine Vollzeitvergütung, zahlt aber zum Beispiel (immernoch-)nicht in die Rentenkasse ein. Außerdem muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich von einer weiteren Partei abhängig machen will.

Gehen wir mal davon aus, ich bekomme einen drei-Jahresvertrag, 50% TVL. Ich arbeite mich durch meine drei Jahre, verlängere eventuell um ein halbes (dafür bekomme ich dann einen 6 Monatsvertrag aus Drittmitteln) und dann? Dann bin ich Doktor. Die nächste Karrierestufe ist der Postdoc. Dabei mach ich genau das Gleiche wie vorher, darf jetzt aber zusätzlich noch andere Promotionsstudenten betreuen. Bezahlt wird dann hoffentlich für 40 Wochenstunden, die tatsächliche Arbeitszeit bleibt sicher darüber. Und nein, auch dann gibt es keine Bezahlung und keinen Zeitausgleich für Überstunden. Eine Postdocstelle ist in der Regel befristet. Manchmal auf 2-3 Jahre, manchmal nur 3-6 Monate. Es gibt wissenschaftliche Mitarbeiter, die alle drei Monate einen neuen Vertrag unterschreiben dürfen.

Wenn man an diesem Punkt mal rechnet, hat man 5 Jahre lang für ein Studium gezahlt, 3 Jahre völlig unterbezahlt gearbeitet und hangelt dann von befristetem Vertrag zu befristetem Vertrag. Zu diesem Zeitpunkt werde ich 26 sein, einige meiner Komilitonen und Mitpromovenden älter. Finanzielle Sicherheit? Das Wissen, auch in 2 Jahren noch in dieser Stadt einen Job zu haben? Fehlanzeige. Möchte man unter diesen Umständen Kinder bekommen? Vielleicht ein Haus kaufen? Schwierige Fragen.

Viele (ehemalige) Komilitonen und Kollegen beklagen diese Zustände. Gerade als Frau, wenn man sich Mitte zwanzig langsam wirklich Gedanken über Familie und Kinderwunsch macht, sind die Aussichten wenig ermunternd. Es muss sich was ändern. Wir brauchen Forscher (beiderlei Geschlechts), die mit Freude und Überzeugung bei der Sache sind, die Leistung bringen können, weil sie durch geregelte Arbeitszeiten auch den Ausgleich durch Freizeit haben und die jeden Tag ihr Bestes geben, in dem Wissen, von der Gesellschaft geschätzt zu werden.

Unter dieses schöne, wenn auch etwas kitschige Schlusswort möchte ich noch folgendes anmerken. Natürlich gibt es auch Jobs für mich außerhalb der klassischen akademischen Forschung. Es kann ja auch nicht jeder irgendwann Professor werden, so viele brauchen wir dann auch nicht. Es fehlt allerdings auch an Informationen darüber, welche Berufsbilder in der freien Wirtschaft mir offenstehen. Die spätere berufliche Perspektive ist im Studium selbst kein Thema, zumindest nicht von Seiten der Lehrenden. Selbst Arbeitsrecht oder ähnliches wird nicht unterrichtet. Deshalb wünsche ich mir zusätzlich zu dem, was die oben genannte Petition fordert, dass man nicht immer nur schwammig von „guten Jobchancen“ und „offenen Türen“ redet, sondern ehrlich informiert, was für Jobs das denn sind. Und jetzt kommt mir nicht mit dem „das kann man sich ja auch selber anlesen, wenn einen das interessiert“. Es geht mir auch darum, dass auch den Lehrenden klar ist, dass die jungen Menschen da sitzen, weil sie unter anderem am Ende einen guten Job wollen. Und dass nicht jeder von zuhause aus weiß, was es mit der „zwölf-Jahres-Regel“ auf sich hat.

12 von 12

Es gibt da ein Blogprojekt, verwaltet von der Caro von Draußen nur Kännchen. An jedem 12. eines Monats macht man einfach mal ganz viele Fotos aus dem Alltag und zeigt dann 12 davon auf seinem Blog. Ich habe es heute einfach mal ausprobiert, ob ich auf 12 annehmbare Bilder komme. Da ich die meiste Zeit des Tages „auf Arbeit“ verbringe und dort ungern mit der großen Kamera umherlaufen möchte, gibt es auch ein paar qualitativ grenzwertige Handyfotos zwischendrin. Also dann, auf geht’s.

Der Tag begann mit Erdbeermarmeladetoast und Tee.
Frühstück
Hm, sollte ich mich mal langsam losmachen?
Zeit
Ein „kurzer“ Abstecher in den Super-Natur-Markt und die Erkenntnis, dass es noch ein wenig dauern wird, bis ich finanziell in der Lage bin, meinen Wocheneinkauf dort zu tätigen.
Tee
Fahrrad abgestellt und…
Fahrrad
ein Blick in den trüben Himmel. So hinter den Kiefern sieht es gar nicht mehr so riesig aus, das gute Klinikum.
Klinik
Auf Arbeit erstmal den Kalender checken. Leider bin ich in meiner Arbeit von vielen (sehr lieben) Menschen und (oft sehr nervigen äußeren) Faktoren abhängig, sodass ich mal wieder komplett umplanen muss.
Kalender
Mittagessen mit Freunden. Für mich gibt’s Reste von gestern und Obst.
Mittag
Nachmittags arbeite ich endlich praktisch. Hinterher fülle ich Verbauchsmaterial auf. Inzwischen habe ich meine Kollegen in Verdacht, heimlich Plastik zu essen. Ich habe erst gestern alles aufgefüllt!
Packesel
Auf dem Heimweg hole ich Brötchen für’s Abendessen. Lecker Käse.
Abendbrot
Dann geht’s zum Sport, eine Stunde „body workout“ fürs gute Gewissen, wenn es am Wochenende Schoki gibt. Am Sportzentrum sehe ich mein Lieblingsgrafitti. So knuffig.
Zebra
Nach der anschließenden Dusche rieche ich wie ein leckeres Dessert.
Dusche
Wieder zuhause. Das Strickzeug liegt schon bereit und eine schöne große Tasse Tee wartet auf mich. Kräfte tanken für morgen, den letzten Arbeitstag dieser Woche 😉
Entspannung

Das war’s! Es ist gar nicht so einfach 12 Fotomotive zu finden, aber gerade das bringt mich dazu ein bisschen mehr auf die schönen Kleinigkeiten zu achten. Ich werde wieder mitmachen, schon allein um mich daran zu gewöhnen, dass Menschen halt mal komisch gucken, wenn man seinen Einkauf fotografiert. Nächsten Monat ist der zwölfte ja wieder ein Donnerstag, ich bin gespannt ob mein Tag sich dann groß von dem heutigen unterscheidet.

Lehrstück

Cordrock
Man liest ja immer mal wieder im großen Internet, dass viele Leute anfangs eine wenig Zeit brauchen, bis sie mit ihrer Overlock zurechtkommen. Ich kann mich da jetzt getrost einreihen. Erna musste einen doch recht starken Wutausbruch mit viel Geschimpfe über sich ergehen lassen, als ich versucht habe, meinen allerersten Rock zu nähen (Wen’s interessiert: gearbeitet habe ich grob nach dieser Anleitung, den Schnitt habe ich mir selber auf einen Rest unglaublich hübschen Weihnachtsgeschenkpapiers gemalt).

Auslöser für meinen Frust war eine Verkettung verschiedener (Anfänger-)Fehler, die ich im Folgenden mal festhalten möchte, um mir und anderen eine Wiederholung zu ersparen.

– nachdenken. Gründlich nachdenken. Bevor man den Rockbund an der falschen Stoffseite annäht und eine 4-Faden Sicherheitsnaht auftrennen bzw. vor frustbedingter Ungeduld abschneiden darf.

– den Nähfuß runterklappen (ja… ). Sonst näht die Maschine nur dicke Schlaufen. Die kann man dann auch auftrennen/abschneiden.

– genügend Nahtzugabe einplanen und nicht zu knappkantig abschneiden/nähen. Es kann nämlich passieren, dass eine der Stofflagen sich heimlich davon stiehlt. Dann hat man vielleicht das Bündchen zusammengenäht, aber den Rock selbst nicht daran.

So im Nachhinein erscheint das alles ziemlich dämlich und ziemlich trivial. Aber ich habe mich sehr gut drüber aufgeregt. Nun ja. Der Rock… passt immerhin. Besonders hübsch ist er nicht verarbeitet, aber was soll’s. Selbstgemacht. Und spätestens beim fünften, sechsten Mal hab ich dann den Bogen raus. Hoffentlich.
Rock am Modell
Ach ja:
Cordstoff und Bündchen vom Stoffmarkt
Anleitung hier.
Und ein Bild vom ganzen Rock am Modell gibt’s wenn ich jemanden gefunden habe, der mit mir einen fashion-shoot macht ;D

Warme Gedanken

Mein Handy sagt, draußen habe es lauschige 4°C. Über null wohlgemerkt. Meine beiden Heizungen laufen auf „3“, das sollte eine Raumtemperatur von etwa 22°C schaffen, hätte meine Wohnung nicht eine Energieeffizienz jenseits der Skala. Die beiden analogen Thermometer an meiner Wand sagen 9°C und 12°C (Diese Differenz von etwa 3° haben sie immer. Ich habe sie genau nebeneinander an der Wand hängen, das ist also kein messortbedingtes Artefakt). Ich sitze also vor meinem Laptop und friere. Was tun?
(X) ein Paar handgestrickte Wollsocken in den Hausschuhe tragen
(X) den fluschigsten Bademantel der Welt über die kuschelige Sweatjacke werfen
(X) eine große Tasse heißen Tee kochen. Mein aktueller Favorit: „Augenblicke der Freude“ von alnatura, ein Kräutertee mit Nana-Minze und Apfel
(X) weiteren Winterspeck anlegen, am besten durch Zufuhr von Schoki (z.B. in Form von nutella-Broten), oder wie heute durch eine Tüte Chili-Tortilla-Chips (Nebeneffekt: scharf = warm)
(X) weitere Wollaccessoires stricken, um die Hände in Bewegung und damit warm zu halten
(X) im Internet über Sommer und Urlaub lesen und sich schon mal auf den August vorfreuen

Und natürlich pünktlich um 22 Uhr ins Bett einkuscheln, denn da ist es hoffentlich warm. Für euch lasse ich ein bisschen griechischen Sommer da, vielleicht hilft’s ja.