Memoiren eines Umzugs – 2. Teil

Freitag, 6. Tag des Monats März

Der große Tag rückt näher. Nach einem Vorsorgetermin beim Arzt fahre ich noch vor der Arbeit in die Wohnung, wo mein bester schon seit 7 Uhr auf die Lieferung des Herdes wartet. Wir rücken die schon vorhandenen Möbel an ihre zukünftigen Plätze und machen klar Schiff für das große Räumen am Samstag. Der Herd kommt, ich fahre zu Arbeit. Abends räumen wir in meiner Wohnung weiter, Kiste um Kiste wird auf dem Flur gestapelt, die letzten Möbel abgebaut und alles ein Stockwerk nach unten geschleppt. Irgendwann bin ich durch und will nur noch schlafen, der Rest muss wann anders gehen.

Samstag, 7. Tag des Monats März

Wir stehen früh auf und frühstücken bei meinen Eltern. Dann geht es mit Anhänger zur WG, dort warten nur noch Möbel. Wir benötigen zwei Fuhren, dann holen wir alle Kisten und Körbe aus meiner Wohnung. Es gibt Schnittchen und Kuchen für alle Helfer, dann werden die letzten Möbel in zwei weiteren Fuhren transportiert. Bereits am frühen Nachmittag ist alles oben und fast alles im richtigen Zimmer. Tausend Dank an alle helfenden Hände, ihr wart unglaublich fix!
Am Nachmittag rücken wir Möbel, räumen Kisten aus, sortieren, entdecken was wir noch vergessen haben, räumen Schränke ein und Bücherregale um. Vereinzelt sieht es schon wohnlich aus, aber viele Kisten Kreativmaterial warten noch auf einen Platz. Zum Abendbrot gibt es Sandwichtoast aus der provisorischen Küche, dann schlafe ich wie ein Stein.

Sonntag, 8. Tag des Monats März

Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel wecken uns. Nach dem Frühstück geht es mit Räumen und Sortieren weiter. Manches bekommt einen provisorischen, anderes einen dauerhaften Platz. Ich wasche meine mitgebrachte Dreckwäsche in der neuen Maschine, danach kommen die Sesselbezüge dran. Wir machen Listen für alles was wir vergessen haben, was wir noch kaufen und was wir noch machen müssen. Zum Mittagessen bei meinen Eltern scheint die Sonne, es wird Frühling. Schneeglöckchen und Märzkaninchen machen gleich gute Laune. Wir arbeiten unsere to-do Liste ab und sammeln Kleinmöbel und Kleinigkeiten ein und bringen sie zur Wohnung. Unsere Nachbarn kommen noch einmal in den Genuss sonntäglichen Bohrens, als wir die Lampe im GästeWC und die Gardinenstange im Schlafzimmer anbringen. Die Waschmaschine darf ein drittes Mal laufen und unseren neuen Vorhängen im Schnellprogramm zu frischem Duft verhelfen. Ich fahre für ein Stündchen auf Arbeit, dann gibt es Abendbrot und einen gemütlichen Abend in den frisch gewaschenen Sesseln. Wir sind umgezogen.

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