Krieg der Sterne

Aus den geplanten Star Wars Marathon wurden zwar nur die ersten beiden Filme, aber immerhin wissen wir jetzt:

  • Darth Maul ist tätowiert, nicht geschminkt (Danke Wookeepedia!).
  • Die Schlacht auf Naboo findet auf dem Windows xp default Bildschirmhintergrund statt.
  • Pods machen beim um die Kurve fahren wup-wup-wup-wup-wup.
  • Im All gibt es Sound. Sogar jede Menge. Vor allem wenn Dinge explodieren. Macht auch Schockwellen.
  • Zum Heiraten nach Naboo, da gibt es viele unnötig romantische Ecken. Und diese Viecher, die zur Hälfte Zecke, zur Hälfte Tapir sind.
  • Zwei der drei anwesenden Frauen stehen auf Jaja Binx. Alle anderen schütteln den Kopf.
  • Ganz wundervoll retro sind übrigens die Frisuren der Padawan.
  • Wenn ein Jedi serious-Jedi-mode geht, wirft er seinen Mantel ab.
  • Filme von 2001 sehen viel älter aus.

Offen bleibt weiterhin die Frage, ob Padme unter ihren ausgefallenen Kleidern Dessous trägt. Oder Tattoos. Und ob es wohl Menschen mit tätowierten Dessous gibt.
Und natürlich, warum das Diner in Einbeck keine Krabbenburger hat 😉

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Die Hafer-Herausforderung: Woche 1

Ich esse ja jetzt nur noch eingeweichte Haferflocken zum Frühstück. Mein erstes Fazit: Es schmeckt besser als gedacht! Meinen Obstkonsum habe ich auf jeden Fall auch nachhaltig gesteigert und der Zucker fehlt mir morgens eigentlich nicht. Da habe ich in meiner ersten süßigkeitenlosen Woche ganz andere Suchtmomente erlebt. Vor allem merke ich immer mehr, dass mein Dessertstück Schoki nach dem Mittagessen und der Keks am Nachmittag reine Überlebenshelfer sind, die den Blutzucker oben und mich bei Laune halten. Jetzt muss ich konsequent darauf achten, nicht nur meine Mittagsstullen sondern auch noch Obst und Studentenfutter für den Nachmittagshänger einzupacken. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Overnight Oats! Hier eine kleine Übersicht meines Frühstücks.

Tag 1: Haferflocken (kernig) mit Milch und Joghurt, morgens frisch dazu Banane und Erdbeeren (oben links).
Tag 2: gleiche Mischung, dazu diesmal Apfelraspel, eine Prise Zimt und gemahlene Mandeln (oben rechts).
Tag 3: Die Gewinnermischung vom ersten Tag, jetzt aber die Hälfte der Banane als Mus zugegeben.
Tag 4: Nektarinen auf Milch-Joghurt-Haferflocken-Matsch (unten links).
Tag 5: Leichte Variation: Nekatrine-Apfel-Oats.
Tag 6: War geschummelt, da zu Besuch bei der Familie des Besten. Herzhaft belegte Brötchen sind für mich aber kein so guter Start wie Haferflocken mit Obst.
Tag 7: Gewagte Abwechslung zum Start in die neue (Arbeits)Woche: Haferflocken mit Mohn, Milch und Quark, dazu ein Apfel (unten rechts). Top Kombi!

Ich weiß jetzt auch warum man ein schickes Schraubdeckelglas braucht: ein geschichtetes Haferfrühstück sieht halt wirklich um einiges attraktiver aus als meine gute Tupperschüssel und lässt sich fotografisch sicher deutlich besser inszenieren.
Mein Plan für die nächste Woche lautet: mehr experimentieren! Ich habe die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. Besonders was den Grundmix angeht, lässt sich noch was machen.

Ein Tag im Garten


Okay, vielleicht eher ein halber. Als wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg machten, kamen wir gerade rechtzeitig zum Mittagessen bei der Familie an. Im Gepäck hatten wir unsere liebevoll gezogenen Tomaten-, Kürbis- und Gurkenpflanzen. Nach dem Essen begann der Beste damit, den Gemüseacker zu jäten. Ich beanspruchte das bereits gegrubberte Stück für die Gurken und baute ein sensationelles Rankgerüst aus Haselnussstangen, die vom Strauchschnitt im Frühjahr übrig geblieben waren. Ich war schon fast fertig, da passierte das Unglück: die Querstange für oben drüber rutschte mir beim Verschieben aus der Hand und erschlug zwei meiner geliebten Gurkenpflanzen 😦 Ich pflanzte sie trotzdem ein, die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Ich bepflanzte nur die Hälfte meiner Rankhilfe, da der Beste Platz für seine Salatgurken haben wollte. Nach getaner Arbeit bekam ich allerlei gute Tipps von meinem Vater, der befand das Salatgurken eigentlich ein höheres Gitter brauchen. Tja, jetzt ist auch zu spät. Jetzt hab ich Platz gelassen, jetzt kommen da auch Gurken hin.

Der Beste hatte derweil den ganzen Acker gejätet und pflanzte die Kürbisse. Wenn die alle was werden, können wir im Herbst mit Kürbissen um uns werfen. Dann säte er die Salatgurken und pflanzte mit meinem Vater den ersten Teil Tomaten. Ich unterhielt mich ein bisschen mit meiner Ma und zog fotografierend durch den Garten. An jeder Ecke blüht es bereits. Im Moment strahlen Kornblumen und Iris in leuchtendem Blau, die Pfingstrose trägt dicke, unwirklich pinke Blühten und der fusselige Mohn… der hat seinen ganz eigenen Charme. Dazwischen stehen diese kleinen gelben Blümchen, am Rand auch mal Vergissmeinnicht oder Akelei. Farben für die Seele.

(Außerdem ließen sich die Blumen viel besser fotografieren als meine Gurken. Oder das Rankgitter. Selbst die Katze war heute fotogener, auch wenn sie gegen Abend schon ein wenig schläfrig aussah. War ja aber auch ein anstrengender Nachmittag.)

Einhundertvierzig

Ich bin heute auf Seite 140 meines Laborbuches angekommen. Das weiß ich so genau, weil wir schon vornummerierte Notizbücher bekommen, damit man auch ja nicht einzelne Seiten nachträglich hinzufügen oder entfernen kann. An sich ist das jetzt nichts besonderes, zumal ich das Buch ja auch schon ein Weilchen nutze und immernoch 50 Seiten vor mir habe. Allerdings war ich heute schon sehr durch und irgendwie sprang mir diese 140 direkt ins Auge, gefolgt von einem „Cool, dann kommt ja bald die 142!“ Kann man sich drüber freuen, muss man aber nicht. Durch war ich übrigens, weil ich heute den beliebtesten Versuch bzw. die beliebteste Methode in unserem Labor durchführen durfte, was auch prompt in einer netten 12-Stunden-Schicht endete. Von acht bis acht auf Arbeit und bis auf einen halbe Stunde Mittagspause auch nur am Arbeiten. Gut, insgesamt habe ich einen nicht unerheblichen Teil dieser Zeit mit kontrolliertem Zuwarten verbracht, aber wenn man immer nur Intervalle von vier Minuten hat, ist da wenig Entspannung. Meinen Schreibtisch habe ich auch nur beim Kommen und Gehen gesehen.Was ich nun gemacht habe? Ist eigentlich nicht so wichtig, aber ich kann mal die Eckpunkte erklären. Für diesen Versuch haben wir eine sonderangefertigte Anlage, die pro Durchlauf in der Theorie 16 Proben bearbeiten kann. Praktisch ist immer mindestens eine „Messstation“ kaputt, also nur 15. Die Anlage besteht aus glücklicherweise zweimal dem gleichen Aufbau, man kann also auch mit je einem Teil acht Proben bearbeiten. Glücklicherweise daher, weil natürlich eine „Hälfte“ Anfang der Woche den Geist aufgegeben hat. Diesmal war’s einfach der PC, der nicht mehr tat. Der gerufene IT-Mensch sagte nur „Oh mein Gott, es ist windows xp!“ Anscheinend war Ersatz auf die Schnelle nicht zu bekommen und natürlich hatte ich frohen Mutes 12 Proben am Start. Der erste Durchgang inklusive Anlagenvorbereitung und Probennachbereitung wäre um fünf erledigt gewesen (Ja, nur drei Stunden mehr bei zwei Durchgängen. Der Trick heißt Abläufe schachteln.). Aber man kann ja nicht alles haben. Was ich übrigens sehr beruhigend im Hinblick auf die allgemeine Arbeitsmoral bei uns erwähnen möchte ist, dass ich heute früh lange alleine auf weiter Flur war und heute Abend definitiv die Letzte. Und Montag mach ich zum Ausgleich erstmal frei.

Die Übernacht-Hafer-Herausforderung

Oder, ein bisschen cooler ausgedrückt: die Overnight-Oats-Challenge. Beim spontanen mexikanischen Abendessen mit zwei Freundinnen spontan beschlossen solidarisch mit der Freundin, die Magen hat, auf Süßigkeiten zu verzichten. Für die Freundin, die Magen hat, ist dies sicher eine größere Einschränkung, besteht ihr durchschnittliches Mittagessen doch aus Kuchen und Schokolade (Ich schmiere mir vorbildlich fast jeden Morgen Stullen!). Für mich wird es vor allem hart, nach dem Mittagessen auf das Stück Dessertschoki zu verzichten, denn das ist wirklich eine fiese Sucht. Nun hat die Freundin allerdings auch zuckerhaltiges Knuspermüsli auf den Index gesetzt, genauso natürlich auch andere süße Frühstückscerealien. Mein Frühstück besteht zurzeit aus allerfeinstem, zuckerhaltigen Knuspermüsli mit Joghurt, was schon eine ganze Ecke besser ist als Nougat Bits mit Milch, die ich noch im Winter auf dem Speiseplan hatte. Beschlossen ist beschlossen, ein neues Frühstück muss her. Brot geht morgens auch eher nur süß, was zum Löffeln wäre schon schön. Aber Haferflocken und ich, das geht nur mit viel Zucker oder als Brei. Klassischer Haferbrei ist natürlich nicht so der Bringer, vor allem ungesüßt, da muss zumindest Obst rein. Und man muss morgens erstmal die Mikrowelle, besser noch den Herd anwerfen und Flocken in Milch erhitzen. Zum Glück fiel mir ein, dass ich auf diversen Blogs schon über die coolen „overnight oats“ gelesen habe. Das Prinzip ist simpel: Haferflocken werden über Nacht eingeweicht und morgens mit Obst gepimpt. Man kann Joghurt oder Quark dazugeben, Fruchtpüree oder Nüsse, zum Einweichen eignet sich alles von Wasser über Milch bis zu Säften. Es steht also folgender Plan: einen Monat lang gibt es zum Frühstück eingeweichte Haferflocken in allen Varianten. Eine Rezeptsammlung habe ich schon gefunden, ein schickes Schraubdeckelglas muss es allerdings nicht sein, es tut auch die Tupperdose. Mein Plan ist am Ende jeder Woche Bilanz zu ziehen und meine Haferflockenkreationen der Woche zu zeigen. Nach vier Wochen wird entschieden ob der Mehraufwand des morgendlichen Obst Schnippelns vertretbar ist und die Herausforderung zum Alltag werden kann. Und weil es zusammen immer mehr Spaß macht, seid ihr alle herzlich eingeladen, auch mal ein bisschen hippen Hafermatsch zu probieren 😉

PS: würde ich twittern, hätte ich noch das #overnightoatschallenge oder #HaferHerausforderung in den Raum geworfen, erscheint mir so aber eher albern 😛

Eine Landpartie


Wenn man einen Landsitz an der Weser, ein verlängertes Wochenende und ein paar gute Freunde zur Verfügung hat, ist alles für ein perfektes Maiwochenende vorhanden. Am Donnerstag reisten wir an, heute schweren Herzens wieder ab. Wir waren Trecker fahren und Kuchen essen, versagten beim Minigolf und brillierten beim Einkauf. Wir besuchten den Wildpark in Neuhaus und ich holte mir den ersten Sonnenbrand des Jahres.

Wir grillten im Garten und brutzelten auf dem Balkon. Wir folgten „Klippi“, dem Hirschkäfer, auf dem Holzweg und standen im Regen auf dem Weser-Skywalk.

Wir besuchten die Therme und die Jungs schliefen in der Edelsteingrotte, während ich eine großartige Viertelstunde Wassergymnastik erlebte. Wir aßen Nudeln, Pizza und sehr viele Brötchen, es gab (richtig gut gelungenen) Vanillepudding und Oreos in Milch. Wir hörten die „24 Hits des Jahres“ auf Vinyl und spielten jeden Abend ein anderes Gesellschaftsspiel. Wir fuhren noch mehr Trecker und hatten sehr, sehr viel Spaß. Da stört es mich fast gar nicht, die letzten beiden Tage um halb vier aufgestanden zu sein um mir ein paar Stunden auf einem Hochsitz mal wieder die Füße abzufrieren.

Fazit: Immer wieder gern. Im Solling gibt es auch noch genug zu entdecken. Und noch genug Wege zum Trecker fahren.

12 von 12

Ein kurzer Check beim Frühstück ergibt, dass meine Erkältung noch da ist. Ich bin endgültig alt, denn selbst jetzt, wo die Nase fast wieder frei und der Husten überstanden scheint, ist mein Kreislauf weiterhin eher schläfrig.

Ich beschließe, heute noch zu Hause zu bleiben und wühle mich durch meine Stoffrestekiste, um mir Beschäftigung zu verschaffen.

Dann kommt mein geerbter Vorrat an Sticktwist und Perlgarn zum Einsatz. Ich habe nahezu jede denkbare Farbe dabei, fein säuberlich sortiert und auf diesen Holzteilen aufgewickelt, die man mit diesen großen Schrauben zu tollen Dingen zusammenbasteln kann (ist klar oder?).

Zwischendurch immer schön brav viel trinken, natürlich aus meinem Lieblings-Ikea-glas.

Die Entdeckung zur Mittagszeit: Es ist super warm draußen und ich verlagere meine Sticktätigkeit auf den Balkon. Die letzte Woche gesäten Blümchen stecken erste Keimblätter aus der Erde.

Dem Basilikum gefällt das warme Wetter ebenfalls ausgezeichnet.

Dank guter Vorratshaltung gibt es ein schnelles Abendessen.

Beim Essen wage ich einen Blick in die verdi Mitgliederzeitung des Besten und bin positiv überrascht. Berufsportraits, Reportagen und ein Dossier zur Digitalisierung des Arbeitsmarktes, lesenswert.

Wer kein großer Freund von Pesto ist, macht sich halt was anderes: Das Abendessen vom Besten. Macht nur ein bisschen Hunger.

Zum Abschluss des Tages machen wir einen kleinen Abendspaziergang. Es ist erstaunlich kühl und stürmisch aber trotzdem sehr schön.


Das war’s mit meinen 12 von 12 für heute. Jetzt wird noch ein bisschen auf dem Sofa gelegen und Kraft getankt für morgen. Dann gehe ich nämlich diese Woche ausnahmsweise mal zur Arbeit 😉

Weitere 12 von 12 Impressionen gibt es bei Frau Kännchen. Danke für diese schöne Aktion!

Tadaa!


Ich habe es geschafft. Mein erstes Kleid ist genäht und wurde sofort zur Taufe des Patenkindes getragen. Es handelt sich um eine „Toni“ von Milchmonster. Das Schnittmuster bzw. die Anleitung ist wirklich einfach. Ein bisschen Übung mit Jersey und dem Vernähen desselben sollte man schon haben, aber ansonsten gibt es keine großen Hürden. Ich habe mir das Schnittmuster vor Ewigkeiten gekauft, weil ich ein Sweatkleid für den Winter nähen wollte. Der Sweat liegt allerdings noch unangeschnitten in einer meiner vielen Stoffkisten. Da jetzt ja auch eher Saison für kleine Jerseykleidchen ist, denke ich mal er wird noch ein Weilchen dort liegen. Am Schnitt für „Toni“ gefällt mir, dass, wie bei den anderen Schnittmustern von Milchmonster diverse Variationen des Basisschnitts im e-book enthalten sind. Man kann die Ärmellänge und Kragengestaltung ebenso variieren wie die Art des Rockes. Ich habe mich für das Basiskleid entschieden, allerdings mit dem Oberteil für große Oberweite. Dass es diese Option im Schnittmuster gibt, war für mich mit kaufentscheidend! Was bringt es wenn ich mir Kleidung selber nähe, die dann trotzdem nicht sitzt? Ein bisschen kniffelig war dann nur noch das Anbringen der Bündchen an Ärmel und Kragen, aber selbst das habe ich ganz gut gemeistert. Sicherlich sieht der Profi noch Verbesserungsbedarf, doch davon will ich mich nicht stören lassen. Trägt sich auf jeden Fall super, die Toni. Und der Tomatenfleck vom Grillen am Sonntag geht bestimmt auch wieder raus…

Material:
Schnittmuster: Toni von Milchmonster
Jersey: „alfatex“ Geschäft um die Ecke

PS: Ich habe unterschätzt wie schwierig es ist ein Kleid vernünftig zu fotografieren, vor allem, wenn man nur sehr ungern hochformatige Bilder zeigen will. Beim nächsten Mal mehr und aussagekräftigere Bilder.

Aus dem Nähkästchen

Im Gegensatz zum Stricken, Häkeln oder Sticken ist Nähen ja vermeintlich eine eher fixe Angelegenheit. Stoffstücke unter die Maschine, ein bisschen Geratter und fertig. Mich erstaunt dann jedes mal wie lange es dann doch dauert und wie anstrengend und mühselig es zum Ende hin wird. Man vernachlässigt halt doch die ganzen Kleinigkeiten drum herum. Für mein aktuelles Projekt (ich zeig’s erst wenn’s fertig ist ;P) habe ich erstmal meinen gesamten Schreibtisch leergeräumt, das dauert schon mal. Dann habe ich beinahe einen kleinen Klebestift verbraucht, um das Schnittmuster zusammen zu kleben. Heute Abend, während die Jungs im Wohnzimmer mit Stift und Papier spielten, habe ich dann das Büro endgültig verwüstet. Die Schnittmusterteile habe ich auf Backpapier durchgepaust und ausgeschnitten. Zwei Meter Stoff in der richtigen Breite auf Stoffbruch zu bügeln und auf dem Zuschneidetisch zu manövrieren ist eine meiner Lieblingstätigkeiten. Zum Glück kam mir rechtzeitig mein Rollschneider in den Sinn, das Zuschneiden war damit wirklich komfortabel. Erna wurde ausgepackt, eine andere Garnfarbe eingefädelt. Ich testete ein bisschen umher, bis ich die optimale Fadenspannung fand. Zum Glück hatte ich das Anleitungsheft zu Erna noch gefunden, sonst wäre ich aufgeschmissen gewesen. Endlich kam der spannende und angenehme Teil: Stoffstücke unter die Maschine, ein bisschen Geratter und fertig. Ganz fertig leider noch nicht, es fehlen Säume und Bündchen, aber es reicht für heute. Ich hoffe ich finde morgen noch ein-zwei Stündchen, damit ich das Ergebnis am Wochenende auf der Taufe des Patenkindes präsentieren kann (und das Büro wieder betretbar herrichten). Und ja, bisher bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

Blumenmädchen

Eigentlich wollte ich heute nach der Arbeit meine Nähmaschine bemühen, ein Sommeraccessoire fertig stellen und ein Schnittmuster für ein richtig cooles neues Projekt abpausen. Dann aber brauchten wir dringend Blumentöpfe von der Familie. Wenn man schon mal da ist, müssen dort natürlich wichtige Neuigkeiten ausgetauscht werden, soll heißen, es dauert immer ein bisschen. Wieder zuhause habe ich dann immernoch nicht an die Nähmaschine gefunden, sondern lieber auf dem Balkon ein bisschen Blümchen gesät. Ich habe Islandmohn, Ringelblumen und Schleifenblumen in einen Balkonkasten gesät, bin gespannt wie das Ensemble am Ende aussehen wird. Den Islandmohn haben wir beim Saatgutkauf im Baumarkt mitgenommen, weil ich gerne auch ein bisschen was Blühendes haben wollte und das Tütchen in der preiswerten Gruppe zu finden war. Außerdem sah das Bild auf der Packung so hübsch aus. Ringelblumen und Schleifenblumen fanden sich bei der Familie in der Saatgutkiste, mitgebracht vermutlich von Oma. Ringelblumen wachsen dort wild im Kartoffel- und Gemüseacker, die brauchen wir nicht sähen und auch an den Schleifenblumen hatte keiner Interesse. Also, zack, eingesackt und jetzt ausgesät. Es sind auch noch genügend Samen jeder Sorte übrig, ich habe auch schon einen Plan was ich damit machen werde.
Nachdem ich den Balkonkasten befestigt und den gröbsten Dreck von der Saataktion beseitigt hatte, klingelte die Freundin zum Topmodel gucken (via Webstream, den eigentlichen Geschehnissen 2-3 Wochen hinterher). Vorher gab es noch hausgemachte Käsespätzle, eine Runde Schnittmuster gucken (hier) und viel Gesprächsbedarf zum Thema Nagellack. Jetzt fühle ich mich ein bisschen alternativ, denn ich laufe barfuß durch die Wohnung, damit der Lack auch schön trocknen kann (Manhattan Birthday Sonderedition in „birthday kiss“, auf den Fingern P2 crisp + color polish in „strawberry frosting“ ;P ). Mittwochs bin ich immer Mädchen.