Die Übernacht-Hafer-Herausforderung

Oder, ein bisschen cooler ausgedrückt: die Overnight-Oats-Challenge. Beim spontanen mexikanischen Abendessen mit zwei Freundinnen spontan beschlossen solidarisch mit der Freundin, die Magen hat, auf Süßigkeiten zu verzichten. Für die Freundin, die Magen hat, ist dies sicher eine größere Einschränkung, besteht ihr durchschnittliches Mittagessen doch aus Kuchen und Schokolade (Ich schmiere mir vorbildlich fast jeden Morgen Stullen!). Für mich wird es vor allem hart, nach dem Mittagessen auf das Stück Dessertschoki zu verzichten, denn das ist wirklich eine fiese Sucht. Nun hat die Freundin allerdings auch zuckerhaltiges Knuspermüsli auf den Index gesetzt, genauso natürlich auch andere süße Frühstückscerealien. Mein Frühstück besteht zurzeit aus allerfeinstem, zuckerhaltigen Knuspermüsli mit Joghurt, was schon eine ganze Ecke besser ist als Nougat Bits mit Milch, die ich noch im Winter auf dem Speiseplan hatte. Beschlossen ist beschlossen, ein neues Frühstück muss her. Brot geht morgens auch eher nur süß, was zum Löffeln wäre schon schön. Aber Haferflocken und ich, das geht nur mit viel Zucker oder als Brei. Klassischer Haferbrei ist natürlich nicht so der Bringer, vor allem ungesüßt, da muss zumindest Obst rein. Und man muss morgens erstmal die Mikrowelle, besser noch den Herd anwerfen und Flocken in Milch erhitzen. Zum Glück fiel mir ein, dass ich auf diversen Blogs schon über die coolen „overnight oats“ gelesen habe. Das Prinzip ist simpel: Haferflocken werden über Nacht eingeweicht und morgens mit Obst gepimpt. Man kann Joghurt oder Quark dazugeben, Fruchtpüree oder Nüsse, zum Einweichen eignet sich alles von Wasser über Milch bis zu Säften. Es steht also folgender Plan: einen Monat lang gibt es zum Frühstück eingeweichte Haferflocken in allen Varianten. Eine Rezeptsammlung habe ich schon gefunden, ein schickes Schraubdeckelglas muss es allerdings nicht sein, es tut auch die Tupperdose. Mein Plan ist am Ende jeder Woche Bilanz zu ziehen und meine Haferflockenkreationen der Woche zu zeigen. Nach vier Wochen wird entschieden ob der Mehraufwand des morgendlichen Obst Schnippelns vertretbar ist und die Herausforderung zum Alltag werden kann. Und weil es zusammen immer mehr Spaß macht, seid ihr alle herzlich eingeladen, auch mal ein bisschen hippen Hafermatsch zu probieren 😉

PS: würde ich twittern, hätte ich noch das #overnightoatschallenge oder #HaferHerausforderung in den Raum geworfen, erscheint mir so aber eher albern 😛

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4 Gedanken zu “Die Übernacht-Hafer-Herausforderung

  1. Gibt’s zu, ich hab dich inspiriert mit meiner Porridge-Sucht. 😛 Alternativ kannst du auch Hafeflocken und ein paar Stücken Banane mit heißem Wasser übergießen (nur so dass die Flocken bedeckt sind), Teller drauf, paar Minuten ziehen lassen, Banane mit Gabel reinmatschen und mit Joghurt verrühren sowie beliebigen Extras (ich mag Zimt, irgend ein anderes Obst und Leinsamen). Ist dann so lauwarm, angenehm süß und gleichzeitig frisch. Und geht schnell. 🙂 Viel Spaß!

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    • Na klaar, das Porridge hatte ich sofort im Sinn 😉 Überhaupt muss ich bei der ganzen „keine Süßigkeiten mehr“ Geschichte immer an dich denken (Ich brauche unbedingt das Rezept für die Energie-Kugeln! ;D). Und ich bin mir sicher, zwischendurch wird es auch mal ein frisches, warmes Haferbreichen geben, so als Abwechslung. Die Idee mit der Banane direkt drin gefällt mir, warme Banane ist ziemlich gut. Alles Liebe!

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  2. Pingback: Die Hafer-Herausforderung: Woche 2 | Lockenfuchs

  3. Pingback: Die Hafer-Herausforderung: Woche 3 | Lockenfuchs

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