Die Hafer-Herausforderung: Woche 4. Finale!

Es ist vorbei! Die Hafer-Herausforderung habe ich tapfer gemeistert und dabei einige neue Erkenntnisse getroffen. Diese Woche habe ich außerdem meist die Kamera liegen lassen, statt jeden Morgen meine Flocken abzufotografieren. Das war nämlich das Umständlichste an der ganzen Hafersache 😉 Daher kann ich aber schon gar nicht mehr genau sagen, wie ich meine Haferflocken wann gegessen habe. Es waren aber meine Standards: Haferflocken mit Milch und Joghurt eingelegt, morgens Obst dazu. Vor allem Banane ist schon fast ein Muss, da sie eine schöne Süße reinbringt. Die Zubereitung von Samstag habe aber dennoch ich im Bild festgehalten, die war nämlich neu: Am Vorabend habe ich TK-Himbeeren auf die Milch-Flocken-Joghurt Portion gegeben. Diese sind über Nacht aufgetaut und wurden am Morgen mit Bananenstückchen versüßt. Nach dem Durchmischen gibt das eine tolle rosa Farbe, da die TK-Himbeeren ein wenig matschig sind.

Zeit für ein Fazit: Overnight-Oats sind ein tolles, zuckerfreies Frühstück auch für ehemalige Cornflakes-Esser (ich empfehle einen Umstieg über „Knuspermüsli mit Joghurt“). Ich habe festgestellt, dass mir der „künstliche“ Zucker morgens beim Frühstück nicht fehlt. Allerdings hat sich auch bestätigt, dass ein bisschen Süße nicht fehlen darf, am Besten schmeckt immer noch Erdbeer-Banane. Ganz allgemein habe ich die Süßigkeiten, auch die ich ja parallel ebenfalls verzichtet habe, weniger vermisst als befürchtet. Mit Studentenfutter oder Obst habe ich kleine Nachmittagshänger abfangen können. Brauche ich auf Arbeit etwas tröstliches, gibt es Roiboostee mit Karamellaroma. Was mir allerdings sehr schwer fällt, ist der Verzicht auf Süßes bei „Anlässen“. Wenn auf der Tauffeier das Kuchenbuffet eröffnet wird, es zum Brunch bei Mama Brownies gibt oder bei der Grillparty jemand Marshmallows auspackt, habe ich das Gefühl etwas zu verpassen. In solchen Momenten merke ich, dass ich gerne etwa davon Essen möchte. Nicht unbedingt nur weil es süß ist, sondern weil alle davon essen, alle in den Genuss der großartigen Torte kommen und nur ich mich selbst davon ausschließe. Vielleicht ist es auch ein bisschen Neid, weil „die“ etwas dürfen, das ich nicht darf. Ich habe also folgenden Entschluss gefasst: ich bleibe beim Süßigkeitenverzicht und bei den Haferflocken, allerdings mit folgender Regelung: Einmal in der Woche darf irgendetwas Süßes gegessen werden. Das kann ein richtiges süßes Gericht sein (Arme Ritter! Milchreis mit Kirschen! Süßer Nudelauflauf!), ein Stück Kuchen, ein Eis, ein Schokoriegel. Wichtig ist: Es ist nur eine Portion/ein Stück. Ich gönne mir ein bisschen was, ganz bewusst und das nebenher-naschen unterbleibt. Ich bin gespannt, ob ich meine Gewohnheiten so ändern kann und werde sicher hin und wieder davon berichten.

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