Sockenliebe

Oder, wie Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore schon sagte: „Man kann nie genug Socken haben“. Ich glaube, ich habe aber für’s Erste wirklich genug. Deshalb habe ich beschlossen, da nun die unsäglichen Mojos von den Nadeln sind, mit der Produktion von Weihnachtssocken zu beginnen (Nur noch 6 Monate meine Lieben. Da muss man sich ranhalten). Je nachdem wie weit ich komme gibt es dann dieses Jahr zu Weihnachten Socken für die engste Familie oder für den ganzen Freundeskreis (ich habe öfter mal so Motivationsschübe, die dann aber nicht lange anhalten. Also keine Angst.).

Unter anderem Schuld an diesem wahnwitzigen Plan ist das Buch „Standpunkt. Socken stricken.“, dass ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe. Ich kann mich wirklich Stunden damit beschäftigen, durch die 42 verschiedenen Sockenmodelle zu blättern, mich über die Farbwahl der Autoren zu wundern (orange mit pinkem Jaquardmuster…), passende aktuelle Garne zu recherchieren, Zopfmusterstrickschriften zu entziffern… Dabei weiß ich sehr wohl noch, wie anstrengend Norwegermuster zu stricken sind und dass ich selbst bei den Mojos zu blöd zum mitzählen war (hm, hab ich schon fünf Reihen links?). Die Chance, dass ich eine wunderschöne Zopfmustersocke oder eine abgefahrene Jaquardsocke also frustfrei fertigstellen kann, gehen stark gegen null. Trotzdem habe ich ein sechsfach Sockengarn in Natur-Tweed gekauft. Ich bin einfach völlig hin- und weg von dieser Aran-Socke. Die müssen gestrickt werden.

Als Vorarbeit, zur Musterstrick-gewöhnung quasi, habe ich Hermiones Everyday Socks angeschlagen. Die kostenlose Anleitung lief mir im großen Internet so über den Weg und scheint machbar zu sein. Ein Musterrapport von vier Maschen und vier Reihen, eine Käppchenferse, schlicht, schön und sicher ganz flink gestrickt. Es geht im Moment arbeitstechnisch zwar ganz schön zur Sache, aber ich hoffe ich kann euch bald Erfolgsfotos zeigen 😉

Noch ein paar Worte zum Buch: Neben vielen inspirierenden Sockenbildern sind auch Grundanleitungen für verschiedene Fersen und Spitzen enthalten, sowie Sockentabellen für vier- und sechsfädiges Sockengarn. Ein bisschen unpraktisch ist lediglich, dass die Strickschriften für Zopf- und Jaquardmuster nicht bei den individuellen Anleitungen stehen, sondern im hinteren Teil des Buches gesondert gesammelt sind. Auch wird in den Anleitungen oft auf die Grundanleitung für Ferse oder Spitze verwiesen, die noch weiter hinten im Buch zu finden ist. Häufiges Umherblättern wird sich also nicht vermeiden lassen. Ansonsten aber ein richtig schönes und vielfältiges Sockenbuch.

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3 Gedanken zu “Sockenliebe

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