Emma – das Finale (und Kekse)

Es ist soweit, sechs Monate Arbeit finden ihren Abschluss in einem zugegebenermaßen recht überschaubarem Schriftwerk. darf ich vorstellen: Emma!

Für die lieben Kollegen gab es zur Feier des Tages Kuchen ohne Ende, bzw. sagen wir Gebäck. Kleinigkeiten auf die Hand wird man immer los, wenn so Dinge wie „ein Stück abschneiden“ oder sogar „einen Teller (a.k.a. Serviette) benötigt“ ins Spiel kommen, überwiegt die Trägheit.

Ich habe also in meinen Lieblingsbackblog für wenn’s mal etwas aufwändiger sein soll geblättert und ein vielversprechendes Cookierezept auserkoren: Sea Salt, Cashew and Milk Chocolate Chip Cookies. Nun bringen original amerikanische Rezepte ja nicht nur haufenweise Kalorien mit sich, sondern auch mitunter fremde oder schwer zu beschaffende Zutaten und natürlich die Notwendigkeit des Umrechnens (metrisches System, wäre das nicht mal was?).

Ich habe also die beste Onlinerechenmaschine bemüht (damit rechne ich auch Maßangaben bei englischen Nähanleitungen um) und erst einmal alle Maßangaben in etwas umgerechnet, dass ich tatsächlich verwenden kann. Nach kurzer Netzrecherche habe ich dann statt „Kuchenmehl“ normales Mehl, Type 405 mit ein bisschen Speisestärke versetzt (frei Schnauze) und fürs „Brotmehl“ ein Weizenmehl Type 550 verwendet. Keine Ahnung, ob das wirklich so hinkommt, aber die Cookies sind was geworden. Statt einer Mischung aus baking soda und baking powder hatte ich nur Backpulver zur Hand und den cup Cashews habe ich mal als ca. 200g interpretiert (war ein Tütchen). Sea Salt hatte ich auch nicht, nur normales Jodsalz. Und zu guter Letzt habe ich statt der im Rezept geforderten über 500g Chocolate Chips nur 200g verwendet. Oh, und 350°F kann man im heimischen Ofen mit 180°C ganz gut simulieren. Ob es am Rezept oder an meinen Änderungen liegt, dass ich statt „18 HUGE cookies“ vier Bleche mittelgroße Kekse gebacken habe, ist eigentlich auch egal. Ich habe viel Lob und einige ungläubige „wie, du hast die selbst gebacken?“ bekommen, das reicht fürs Ego 😉

Gleichzeitig Nachteil und Vorteil dieses Rezeptes ist übrigens, dass der Teig 24 bis 72 Stunden im Kühlschrank ruhen muss/kann/soll. Schnell mal Cookies zusammenwerfen ist da nicht, man muss das schon ein bisschen planen. Dadurch kann man aber auch eine Portion Teig auf mehrere Tage aufteilen, und sich jeden Tag ein paar ofenfrische Cookies gönnen. Überhaupt, ofenfrische Cookies, ganz flexibel und ohne kurz vorher noch Teig zusammenrühren, damit kann man sich ja auch mal als Gastgeber profilieren 😉

Zu den Cookies gab’s übrigens noch Marmorkuchenmuffins und einen veganen Johannisbeerstreuselkuchen, der wirklich, wirklich lecker war, wenn auch ein wenig schlecht zu essen, da die Füllung eher flüssig bleibt.

Und jetzt wird gefeiert. Auf Emma und das Leben!

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3 Gedanken zu “Emma – das Finale (und Kekse)

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