Die Berge rufen! Teil 3

Der erste Teil des Reiseberichts findet sich hier, der zweite Teil hier.

Der nächste Tag begann erneut mit strahlendem Wetter. Im Nachhinein wäre auch eine Hüttenübernachtung am Vortag möglich gewesen, worüber ich mich unsinnigerweise noch immer ein bisschen ärgere 😉
Stattdessen besuchten wir die Breitachklamm, eine spektakuläre Schlucht mit rauschendem Wasser. Zwischen den dunklen Felswänden war das Fotografieren recht schwierig, aber dafür die Klamm umso eindrucksvoller.

Im Anschluss wanderten wir noch einen Rundweg um den nahen Engenkopf. Innerhalb von fünf Minuten schlug das Wetter dabei komplett um, von sonnig und warm zu neblig, kalt und windig.


Durch den allerschönsten Sturmwind kämpften wir uns bis zur Osterbergalpe hinauf. Hier waren die Kühe noch auf der Alm und wir konnten uns im kleinen Gastraum der Alpe aufwärmen. Ich trank eine Rohmilch (sehr, sehr lecker), der Beste aß heiße Hauswürstchen und das Schlimmste an Nebel und Wolken zog vorüber. Der restliche Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt war unspektakulär und es fing erst an zu regnen, als wir das Buswartehäuschen erreichten. Daheim wurde heiß geduscht und noch einmal in nahe gelegenen Restaurant gespeist, diesmal mit einer zünftigen Schweinshaxe. Die dazugehörige Livemusik fand zum Glück in einem anderen Teil des Gastraumes statt 😀

An unserem letzten Tag räumten wir unsere Ferienwohung, stellten unsere Rucksäcke bei unserem Vermieter unter und besuchten die Oberstdorfer Skisprungschanze, offiziell die „Erdinger Arena“. Wir entschieden uns für eine Führung durch die Anlage und bekamen dabei allerhand Interessantes erzählt.

Unser Guide lebte den Wintersport und wusste viele Anekdoten und Insidergeschichten aus dem Skispringen zu berichten. So eine Schanze ist übrigens höher als es aussieht und vor allem der Schanzenhügel ist steiler als man denkt. Ich stelle es mir dagegen dann sehr niedlich vor wenn die 6-jährigen von der 20m Schanze springen, so ein Steppke mit Riesenhelm und Riesenskiern…


Im Anschluss spazierten wir durch Oberstdorf, besorgten die obligatorische Schneekugel für das Bruderherz und Bergkäse für uns, aßen sehr gutes Fastfood und verbummelten ein wenig die Zeit bis zur Heimfahrt. Die verlief für die deutsche Bahn erstaunlich unspektakulär und reibungslos, sodass wir pünktlich um 23:03 wieder in Göttingen standen.

Als Fazit: Es steht fest, dass wir nochmal in die Berge müssen. Ich möchte noch aufs Rubihorn steigen, auf einer Hütte schlafen, einen Schnupperkurs im alpinen Klettern machen oder mal durch so einen Gebirgsbach raften. Und die Alpenüberquerung, Oberstdorf-Meran, die kann ich mir immer noch sehr gut vorstellen.

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