Kürbis, amerikanisch zubereitet

Der Kürbis hat sich dieses Jahr im Garten sehr gut gemacht. Ein großes Stück Acker hat er bereitwillig und schnell überwuchert und ohne große Pflege hat er viele schöne Kürbisse angesetzt. Jetzt warten viele, viele Hokkaidos darauf geerntet und verarbeitet zu werden. Der Beste hat bereits Kürbissuppe, Kürbisbrötchen und Kürbislasagne gekocht, außerdem haben wir noch Kürbisbratlinge, vielleicht Gulasch mit Kürbis und ein Chutney geplant. Süßgebäck fällt ja in meinen Zuständigkeitsbereich und so habe ich ein original amerikanisches Rezept für Pumpkin Bars with Cream Cheese Frosting von der großartigen Seite Brown Eyed Baker getestet. Natürlich waren wir immer einige kleinere Veränderungen nötig (schon allein weil ich frischen Kürbis statt welchen aus der Dose verwenden wollte), deshalb gebe ich hier mal meine Version zum Nachbacken:

Man nehme 425g Kürbis, koche ihn mit möglichst wenig Wasser etwa 10 min und püriere bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Dann kommen 1 Cup* brauner Zucker und 1 Cup neutrales Pflanzenöl dazu. Vier Eier einzeln unterrühren.
In einer anderen Schale 2 Cup Mehl Type 405 (oder 1,75 Cup Mehl Type 550) mit reichlich Zimt, ein bisschen Lebkuchengewürz** und 3 TL Backpulver vermischen.
Die Mehlmischung auf die Kürbispampe geben und alles zu einem schönen Kuchenteig verrühren, der Teig ist relativ flüssig. Entweder eine Springform (26cm, besser 28 cm) oder ein Brownieblech (23cm x 33cm) mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und bei 180°C solange backen, bis die Stäbchenprobe passt (je nach Backform und Teighöhe unterschiedlich, in meiner 26er Springform ca. 45-55 min). Kuchen abkühlen lassen.
Für das Frosting 200g Frischkäse und 100g Butter, idealerweise Süßrahmbutter, auf Raumtemperatur erwärmen lassen. Anschließend zu einer glatten Creme verrühren. Dann etwa 1 Cup*** Puderzucker sieben und nach und nach mit ein wenig Zimt unterrühren. Das fertige Frosting auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen, anschließend zum Aushärten kalt stellen.

Kuchen

*Ein amerikanischer Cup sind etwa 240ml. Mein Messbecher besitzt auch eine Cup-Einteilung, wer gerne in Gramm umrechnen möchte, kann sich an diversen Onlinerechnern bedienen.
**Da ich Zimt und Lebkuchengewürz nach Schnauze dosiert habe, gibt es dazu keine genauere Angabe, der Geschmack harmoniert aber sehr schön.
***Für das Frosting habe ich etwa zwei Drittel weniger Zucker als im Originalrezept verwendet, was meiner Meinung nach schon hart an der Grenze zu übersüßt ist, auf dem Kuchen kommt es aber ganz gut.

Der fertige Kuchen ist fluffig und saftig, stellenweise auch ein bisschen klitschig, was ich auf die kleine Backform zurückführe. Der Teig erschien mir für mein normales Blech allerdings ein bisschen zu wenig, optimal wäre sicherlich ein amerikanisches Brownieblech. Den Geschmackstest hat er auf jeden Fall bestanden. Als nächstes dann vielleicht ein original Pumpkin Pie? Wir werden sehen 😉

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Ein Gedanke zu “Kürbis, amerikanisch zubereitet

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