Herbstgold


Dieses Jahr ist ein Apfeljahr. Die Bäume hängen voll, unter den Bäumen kann man keine Schritt machen, ohne auf einen Apfel zu treten. Egal wie viel man verarbeitet, es bleibt immer noch was übrig.

Und so sammeln wir und pflücken. Sitzen im nassen Gras, atmen frische Herbstluft und den Geruch von Erde und Äpfeln. Tragen Körbe voll kleiner, hutzeliger Äpfelchen. Füllen Säcke mit grünen und roten und gelben Äpfeln. Fangen gleichzeitig auch die letzten Sonnenstrahlen ein, die letzten milden und die ersten kalten Tage. Sammeln das was der Sommer hat reifen lassen und konservieren es für die nächsten Monate.

Die vielen, vielen Äpfel werden zum Mosten gefahren und aus fünf Säcken Äpfeln werden fast zweihundert Liter Saft. Einen Teil wird mein Vater zu „Verhunztem“ vergären, Apfelwein aus eigener Herstellung, den ersten gibt es dann zu Weihnachten zu kosten. Der Rest wird pasteurisiert und in zehn Liter Plastikblasen gefüllt. Bis zum nächsten Herbst reicht dann hoffentlich der goldene Saft, der so viel Mühe gemacht hat und für mich immer mit diesen Herbsttagen im Garten verbunden ist.

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