Seelenfutter

Wenn alle motivierten Dingeerledigungspläne mal wieder durch eine hinterlistige Erkältung negiert werden, hilft nur noch tröstliches Essen. Bei mir gab’s zum Frühstück also Grießbrei mit Apfelkompott. Das Ganze ist in der Zubereitung auch nur halb so aufwändig wie es klingt:
Zunächst einen großen, mürben Apfel (zum Beispiel Boskop) schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit einem Schuss Apfelsaft in eine Topf geben und aufkochen. In einem zweiten Topf Milch* erhitzen. Wenn die Milch kocht, von der Platte nehmen und Weizengrieß* unterrühren. Unter Rühren aufkochen und quellen lassen. Die weichgekochten Äpfel je nach Geschmack zerdrücken. Anrichten. Fertig. Wer mag kann den Brei noch süßen oder ein bisschen Zimt dazugeben. Auch Nüsse oder Rosinen machen sich sicher gut.

*Mal wieder so ein Ding, das ich rein nach Gefühl mache. Etwa so einen Viertelliter Milch denke ich und dann Grieß, bis es etwa passt. Man nimmt in der Regel eher zu viel als zu wenig Grieß, da der nach dem Aufkochen nochmal gut quillt. Wenn es zu zementartig wird, hilft ein weiterer Schuss Milch.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s