Auf den Nadeln im Februar

Bevor der Monat auch gleich schon wieder rum ist, schnell mal ein Blick auf meine Strickprojekte. Zu wirklich viel komme ich nicht, begrenzte Freizeit, Prioritäten, etc. Das frühlingshafte Wetter ist allerdings nicht Schuld, stricken ist bei mir so jahreszeitenabhängig wie Eisessen: gar nicht.

Noch immer auf den Nadeln, aber immerhin schon die zweite Hälfte: meine Stulpen aus Sockenwolle. Ich habe bisher noch nicht herausgefunden, ob es einen wiederholenden Streifenrapport gibt, ich vermute inzwischen nicht. Ein bisschen störend finde ich die gelegentlichen dunkelroten Sprenkel im Garn. Ist das gewollt oder hat da ein Arbeiter in der Färbefabrik gekleckert? Am Ende ging es mit der ersten Stulpe dann erstaunlich fix, ich hoffe die zweite schafft auch bald den Sprung von den Nadeln. In der Hand sind sie ein bisschen weit geworden. Ich habe extra meine Hand ausgemessen und mich entsprechend nach Handschuhtabelle in der Größe nach oben korrigiert. Das nächste Mal stricke ich doch Größe 6, passt bei den Laborhandschuhen auf Arbeit wie angegossen und Strick wird ja eher weiter denn enger.

Das zweite Objekt auf meinen Nadeln bringt gleich zwei Premieren mit sich: es ist meine erste über Ravelry gekaufte Anleitung und mein erstes Strickstück mit Lacemuster. Ich stricke den forager scarf, ein Mittelding aus asymmetrischem Dreieckstuch und Schal. Bei diesem Muster bin ich sehr den Fotos und dem Begleittext verfallen, allein der Name klingt für mich schon nach Abenteuer, draußen sein und Wildnis. Hach. Ich hoffe ich trage das gute Stück dann auch mit entsprechender Hingabe. Ich stricke den Schal in Wolle Rödel Oslo, eine reine Schurwolle, die aber waschbar ist. So gern ich mit richtig edler handgesponnener Wolle regionaler Schafe gestrickt hätte, ich möchte doch gerne die Sicherheit, meinen Schal zur Not mal in die Waschmaschine werfen zu können. Die Oslo ist da eine gute Kombination aus Natur und Praxis. Laut Banderole ist die Wolle für Nadelstärke 4-5 mm, ich stricke mit der im Muster angegebenen 5,5 mm Nadel, wird schon passen. Auf eine Maschenprobe habe ich auch verzichtet, die exakten Endmaße sind mir jetzt nicht so arg wichtig, wenn er bei bisschen kleiner wird, auch gut. Das Muster selber ist Reihe für Reihe aufgeschrieben. Normalerweise finde ich sowas eher anstrengend, aber da in diesem Fall recht oft Zu- oder Abnahmen im Musterteil stattfinden vielleicht ganz nützlich. Zur Zeit muss ich nur brav Reihen zählen, damit die Zunahmen im kraus-rechts Teil schön gleichmäßig werden 😀 Wer weiß, vielleicht werde ich ja nächsten Monat schon fertig?

Ganz viel Inspiration und tolles Strickzeug gibt es wie immer bei Maschenfein und der auf den Nadeln Sammlung.

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Ein Gedanke zu “Auf den Nadeln im Februar

  1. Pingback: Auf den Nadeln im April | Lockenfuchs

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