Ostern, zusammengefasst


Ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostertage, mit Erholung, gutem Wetter und vielen Schokoeiern 😉
Mein Osterwochenende begann schon Donnerstagabend mit einem Besuch in Celle, Cocktailstrinken mit ein paar Herzensmädels. Voller Schrecken musste ich dann spät nachts leider feststellen, dass ich zwar den letzten Zug erwischt hatte, dieser aber nur bis Hannover fuhr. Da auch kein ICE mehr fuhr, musste ich kurzerhand bei einer Freundin auf dem Sofa übernachten. Glück gehabt, dass mein Netzwerk dort in der Gegend noch so dicht geknüpft ist!

Den Karfreitag startete ich also um einiges früher als geplant und fuhr gegen sechs Uhr früh endlich Richtung Heimat. Nachdem ich dann meinen Feiertagsdienst auf Arbeit abgeleistet hatte, fuhren der Beste und ich mit dem Zug in den Harz, um die Familie dort zu besuchen. Leider habe ich weder vom leckeren Essen auf der Geburtstagsfeier der Kusine, noch vom Cocktail in der einzigen Bar vor Ort Bilder gemacht, aber es war wirklich sehr schön. Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir wieder gen Göttingen. Dort liefen wir dann nochmal bei bestem Sonnenschein durch die Stadt, kauften eine Geburtstagskarte und nahmen den Sommerkatalog der Outdoormarke mit dem Fuchs mit (große Inspiration und Sehnsucht!).

Nachmittags halfen wir dann meiner Ma bei der Vorbereitung für den großen Osterbrunch und färbten eine sehr große Menge Eier.

Am Abend vorm Fernseher sprang mir dann noch dieser kleine Hasengrinch von den Nadeln. Süß, aber auch sehr besonders 🙂 Die Anleitung findet sich übrigens hier.

Ostersonntag begann ich dieses Jahr mit dem normalen Ostergottesdienst, die Frühkirche morgens um 6 erschien mir mit der Zeitumstellung zusammen dann doch etwas zu fordernd. Im Anschluss gab es viel zu viel zu Essen bei der Familie mit viel Besuch, denn mein Vater hatte zum kombinierten Geburtstags- und Osterbrunch geladen. Zur Feier des Tages gab es für mich ein Stück Eierlikörtopfkuchen, ein Kuchen mit Erinnerungswert.

Eine Stippvisite bei den kleinen Märzhasen im Stall musste natürlich auch sein. Sehr, sehr niedliche Knuffels ❤

Heute dann stand dem Besten und mir der Sinn nach Bewegung. Drei Tage sitzen und essen sind auch genug. Wir packten also den kleinen Rucksack, schnürten die Stiefel und machten uns querfeldein auf zur Rieswarte.

Das Wetter war grau und windig, unser Orientierungssinn aber ganz passabel. Insgesamt vier Stunden laufen später waren die Beine schwer und die Köpfe frei, sodass wir uns noch unsere Schokoeinester und ein weiteres Stück Kuchen bei der Familie abholten.
Und das war mein Osterfest. Von allem etwas dabei würde ich sagen 😀

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Auf den Nadeln im März

Ich muss gestehen, viel hat sich nicht getan. Die Stulpen habe ich allerdings gestern tatsächlich fertig stellen können. Jetzt müssen nur noch Fäden vernäht werden, meine absolute Lieblingsarbeit. Nicht. Ein gutes Foto war trotz perfektem Tageslicht einfach nicht zu machen, die vielen Grüntöne richtig einzufangen erscheint nahezu unmöglich.

Der forager’s scarf ist auch ein ganzes Stückchen gewachsen und nachdem ich mir nochmal angeguckt habe, wie man ein „ssk“ strickt, sieht das Netzmuster wirklich gut aus. Leider ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, einmal habe ich eine Zunahme vergessen, ich hoffe es geht am Ende trotzdem auf.

Auch wenn ich noch nichts neues angeschlagen habe, viele tolle Ideen sind mir natürlich trotzdem untergekommen. Passend zu Ostern habe ich zwei Anleitungen für winzige Sockenwollrestehäschen gefunden, einmal in würfelig, einmal als Püppchen mit passenden Kleidchen. Das ist ja vielleicht noch vor den Feiertagen drin. Ansonsten sind mal wieder Socken geplant, eine Hülle fürs Tablet, das Patenkind hat bald Geburtstag und so weiter. Langweilig wird mir auf jeden Fall nicht 😀
Wie produktiv andere Menschen im März an der Strickfront waren könnt ihr bei maschenfeins Aktion Auf den Nadeln nachlesen, da werde ich auch gleich nach weiterer Inspiration stöbern.

Regenbogeneinhornglitzerparty


Gestern haben wir Geburtstag gefeiert. Mit drei Geburtstagsprinzessinnen, vielen auch von weit angereisten Gästen und jeder Menge Einhornglitzerregenbogendeko. Schon Freitagabend haben wir gebacken, am Partytagmorgen nahtlos weitergemacht, geputzt, eingekauft, dekoriert, Bowle angesetzt und bereits beim Vorbereiten sehr viel Spaß gehabt. Abends gab es Pizza, ein Wiedersehen mit guten Freunden, eine Candybar, begeisterte Gäste, gute Musik, Geschenke, gute Stimmung und sehr viel Spaß bis früh am nächsten Morgen. Zwischenzeitlich hatten wir 29 Einhörner und einen Narwal in der Wohnung, es wurde nicht nur Looping Chewie sondern auch Halli-Galli und verrücktes Labyrinth gespielt und gemeinschaftlich Animethemesongs und Queen gesungen. Ein großes ❤ an meine beiden Mitprinzessinen fürs professionelle Kuchenbacken, die Einhornherde und eine wirklich knorke Party.



Familienausflug zu den Pinguinen


Über die Sababurg habe ich ja schon ausführlich berichtet, aber Tiere gucken geht bekanntlich immer. Als Familienausflug zum Geburtstag hatte ich mir entsprechend einen Ausflug zu den Pinguinen gewünscht, am Sonntag war es dann soweit. Das Wetter war kalt aber trocken und phasenweise sogar sonnig. Es gab Tee aus der Thermoskanne und belegte Brötchen und alle hatten Spaß. Das Bruderherz streichelte begeistert jede Ziege und jedes Schaf. Mein Vater und ich machten Ansprechübungen bei diversen Wildarten und freuten uns über die kapitalen Tierparkhirsche. Da an diesem Wochenende die Wolfstage stattfanden, war es im Park voller als gewöhnlich, aber wir hielten uns einfach abseits der Menge. Die Tiere ließen sich eh nicht stören und wie immer gut beobachten. Die Sababurg ist auch im Spätwinter einen Besuch wert.




12 von 12

Mal wieder mit ein bisschen Verspätung. Aber gestern Abend um halb zwölf wollte ich gerne ins Bettchen, statt meine gesammelten Fotos zu sortieren 😉 Hier nun in altbekannter Manier 12 Fotos von meinem 12.

Zum Frühstück gibt es selbstgebackene Bagel nach Anleitung aus der Supermarktzeitschrift. Das Loch in der Mitte haben sie aber irgendwie beim Backen verloren, Hauptsache es schmeckt.

Teil eins meiner Geburstagsblumen steht auf dem Frühstückstisch. Zitat meiner Mama: „Ich weiß, du magst kein rosa, aber ich fand das so freundlich“. Kein Thema, ich freu mich drüber.

Der Kalender hat für heute eine eher böse Zitatzuordnung parat.

Nach dem Frühstück ist der Wohnungsputz dran. Ich arrangiere Geburtstagblumen Teil zwei auf dem Sofatischchen.

Mein neuer Zeitfresser, das Geburstagsgeschenk des Besten. Endlich komfortabel auf den Sofa surfen 😀

Dann wird der Wochenendeinkauf erledigt, inklusive Besuch beim Elektronikfachandel um Kopfhörer zu testen. Davon leider kein Bild 😉
Zurück daheim steht nähen auf meinem Plan. Stoffkombis sind schon mal ausgesucht.

Welche Farbe passt dazu? Ich habe mir vorgenommen, mal öfter umzuspulen, auch wenn ich dann jedesmal die Fadenspannung neu einstellen muss. Aber farblich passende Nähte sind schon hübscher.

Während ich so an der Nähmaschine arbeite hat der Beste Abendessen gemacht. Heute gibt es Steak.

Wie immer meine Aufgabe: Abwasch machen.

Zum Merken für die Zukunft: Wenn Erna die Unterfäden reißen ist die Nadel stumpf. Wer denkt denn an sowas.

Auch wenns schon spät ist, die Küche ruft noch einmal. Am Montag soll es Kuchen für die Kollegen geben, also wird heute noch fix ein Biscuit gebacken.

So, jetzt gibt es Pluspunkte für alle die mitgezählt haben: sind nur 11 Bilder, ne? Und ich war mir so sicher 12 Motive im Kasten zu haben… Naja. Nächstes Mal 😉

Mehr 12 von 12, fristgerecht und komplett, finden sich bei draußen nur Kännchen 🙂

Mit Buttercreme

Nachdem ich die Woche über auf Inspirationssuche für die anstehenden Geburtstagsanlässe war, kam am Wochenende natürlich die Backlust. Während ich leider ein paar Stündchen auf Arbeit musste, warf der Beste fix die schokoladigsten Muffins meiner Rezeptsammlung zusammen (Leider weiß ich nicht mehr genau, wo ich das Originalrezept gefunden habe, ich bin aber ziemlich sicher, das es von Chefkoch kommt). Nachmittags bastelte ich dann mit Hingabe daraus Cupckakes. Und da ich kein großer Freund vom Frischkäsefrostings bin, gab es gute, traditionelle Buttercreme. Wie immer war ich begeistert davon wie gut Buttercreme steht, sich verarbeiten lässt und auch noch schmeckt (zum Muffin. Pur ist schon grenzwertig). Aus diversen Gründen gibt es zwar keine Fotos (kein gutes Licht, keine Lust, keine schöne Kulisse, zu schnell aufgegessen) aber natürlich das Rezept und ein paar Tipps für leckere Buttercreme. Ich hoffe ihr könnt es euch bildlich genug vorstellen 😉

Die Muffins: 100g Butter * 150g Zucker * 1Pck Vanillezucker * 2 Eier * 100g Mehl * 1TL Backpulver * 75g Kakao * ca. 130ml Milch // ergibt etwa 12 Muffins (Achtung: das Buttercremerezept reicht für 24 Muffins!)
Butter mit Zucker und Vanillezucker zu einer lockeren Masse verühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und abwechselnd mit der Milch zugeben und unterrühren. Solange Milch nachgeben bis der Teig zähflüssig ist. Teig auf Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Ober/Unterhitze) etwa 25 min backen (Garprobe machen 😉 ).

Die Buttercreme: 250ml Milch * 20g Speisestärke * 2 Pck Bourbonvanillezucker * 1,5EL brauner Zucker * 200g Butter // ausreichend für etwa 24 Muffins
Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen. In einem kleinen Schüsselchen Stärke und Zucker mischen, mit ein paar Esslöffeln Milch verrühren. Restliche Milch aufkochen und unter Rühren die angerührte Stärke hinzugeben. Aufkochen bis es andickt, dabei schön rühren (wer Pudding aus Tütchen kochen kann weiß wies geht). Jetzt ist Geduld gefragt: den Pudding unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen, er darf keine Haut bilden. Nebenbei die hoffentlich weiche Butter mit dem Rührgerät cremig schlagen. Wenn Butter und Pudding in etwa die gleiche Temperatur haben (das ist wichtig!), holt man sich am Besten einen Assistenten. Einer rührt die Butter, der andere gibt nach und nach esslöffelweise Pudding dazu. Wenn man geduldig genug rührt und mit den Puddingzugaben nicht zu hastig ist, entsteht eine wunderbar gleichmäßige Creme. Nach Bedarf abschmecken, wenn es noch nicht süß genug ist mit Puderzucker „nachwürzen“. Die Buttercreme mit einem Spritzbeutel o. Ä. dekorativ auf die (erkalteten) Muffins geben, nach Lust und Laune mit Streuseln garnieren. Idealerweise gibt man der Buttercreme ein bisschen Zeit im Kühlschrank, dann wird sie bombenfest. Wenn es in der Wohnung aber nicht zu warm ist, verträgt sie Zimmertemperatur ebenfalls einwandfrei.
Wer wie wir erstmal nur 12 Muffins gebacken hat, kann den Rest Buttercreme auch im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren und dann eine zweite Runde backen. Ein wenig Optik büßt sie dadurch schon ein, aber geschmacklich ist das kein Thema.

Auf in den März

Ich mag den März, also gleich mal ein bisschen vorfreuen auf die ganzen geplanten Dinge.

Zum Freuen im März: es wird Frühling, ich habe Geburtstag und werde mit zwei anderen Geburtstagskindern zusammen eine richtig geile Party feiern, ich möchte in den Tierpark fahren, Ostereier färben, Osterzopf backen und schließlich werden wir mit der Familie Ostern feiern.

Auf Arbeit im März: wird es anstrengend. Das Muster der letzten Wochen wird sich leider wahrscheinlich noch weiter fortsetzen, wenn ich es nicht schaffe mich ganz anders und besser zu organisieren. Ansonsten heißt es wohl weiterhin langer Montag, langer Freitag und jeden Abend spätes Abendessen. Immerhin habe ich fest vor bis Ostern erste Ergebnisse zeigen zu können, um dann optimal vorbereitet in den April zu starten.

In der Wohnung im März: soll noch einiges passieren. Das Sideboard-Dilemma haben wir jetzt angemessen gelöst, davon werde ich nochmal berichten. Jetzt steht aber noch eine weitreichende Entscheidung aus und damit kommen wir zur

Frage des Monats im März: Wände streichen und in welcher Farbe? Fürs Wohnzimmer schwanke ich zwischen Puderrosa und Tiefblau, fürs Esszimmer stehen Zitronengelb und Blassgrün auf der Favoritenliste. Aber passen die Farben wirklich zu allen Einrichtungsgegenständen? Lege ich mich damit zu sehr auf ein Farbkonzept fest? Passt zum Beispiel meine Weihnachtsdeko zu einer rosa Wohnzimmerwand? Streichen wir dann auch einen Teil der Kiefermassivmöbel, wie ursprünglich geplant? Weiß oder grau? Das Thema reicht für viele Abende Gedankenkarussel und sicherlich auch mindestens einen Blogeintrag. Ich berichte dann sobald eine Entscheidung getroffen wird 😉

Auf der Fensterbank im März: steht ähnlich wie vor einem Jahr eine Baumarkthyazinthe. Nach anfänglicher Skepsis meinerseits hat sie sich doch noch zu voller Pracht entfaltet und beduftet das ganze Zimmer. An anderer Stelle übernehmen aber schon wieder die Anzuchthäuschen das Kommando, denn für die Balkonsaison muss vorgesorgt werden.

Ich wünsche allen Frühlingskindern da draußen einen schönen März und viel Spaß bei allen Unternehmungen!