Die letzte Woche

und ein paar Tage drum rum. Los ging der Wahnsinn am letzten
Samstag: Aufstehen, Brötchen holen, Frühstück. Mit Mama zum Landsitz fahren, das Grab der Großeltern neu bepflanzen, den Vorgarten roden (wenn einem das Unkraut bis zur Hüfte steht, ist „jäten“ nicht mehr der richte Ausdruck). Wir machen eine Kontrollrunde durchs Haus. In der Küche steht eine offene Tüte Cornflakes, die davon lebende Maus sehen wir noch davonhuschen. Wir entsorgen die Cornflakes und hinterlassen noch eine Notiz, in der Hoffnung, dass so etwas nicht wieder passiert. Wir fahren wieder nach Hause, ich dusche und mache Sofapause, ich habe ein wenig Kopf, vielleicht von der Sonne. Irgendwann macht der Beste Pizza, ich stelle fest, dass ich für meine Verabredung viel zu spät dran bin. Wir essen Pizza und ich schwinge mich aufs Rad. Ich treffe einen alten Freund wieder, es werden zwei Bier auf dem Bierfest und zwei weitere in zwei Kneipen und es ist zwei Uhr nachts als ich ins Bett falle.
Sonntag: ist der 12., glücklicherweise ist dieser proppenvolle Tag also bereits dokumentiert.
Montag: Ich quäle mich früh aus dem Bett, fahre kurz auf Arbeit vorbei bevor ich zu meinem ganztägigen Seminar aufbreche. Es wird erstaunlich gut, mit sehr viel Input. Danach muss ich noch einmal kurz zurück, Zellen füttern, dann geht es zum Grillen mit den Menschen aus dem Seminar. Auch dieser Abend wird lang.
Dienstag: Ich bin wieder sehr früh auf Arbeit und versuche möglichst viel zu schaffen, denn ich muss in der nächsten Woche meine Daten vorstellen. Am Nachmittag ist eine Doktorarbeitsverteidigung unserer Arbeitsgruppe, während des Vortrags döse ich kurz weg, danach bin ich aber gut im flow, sodass ich erst sehr spät zum Sport fahre. Von dort geht es dann direkt in die Stadt, wir wollen auf die erfolgreiche Verteidigung anstoßen und treffen uns in einer Bar. Um 23 Uhr schließt der Laden und ich fahre heim.
Mittwoch: Ein weiterer langer Arbeitstag steht auf dem Plan, kurz nach dem Mittag bin ich dann aber erstmal weg, Fußball spielen. Wir verlieren (wie immer) zwei Spiele, diesmal halten wir uns aber recht gut. Anschließend duschen und zurück an die Arbeit. Abends liege ich dann nur noch faul auf dem Sofa, endlich Zeit zum durchatmen und Zeit mit dem Besten verbringen.
Donnerstag: Ein voller Arbeitstag, danach gebe ich (zum ersten Mal) den personal trainer für meine Arbeitskollegin und wir machen über eine Stunde fitness. Das Anleiten klappt erstaunlich gut, nach so vielen Kursen kann man das dann doch irgendwann wiedergeben.
Freitag: langersehnt. Ich sammele meine Daten zusammen, bastele meine Präsentation. Mein Praktikant, der auch am Montag präsentieren soll, fängt dann mal mit seiner Auswertung an (die Jugend von heute!). Irgendwann bin ich durch, mache nur noch das Minimum und fahre heim. Es gibt Tiefkühlpizza.
Samstag: Nach dem gemütlichen Frühstück fahre ich auf Arbeit und erledige die gestern liegen gebliebenen Dinge. Zur Mittagszeit bin ich wieder daheim und habe sehr großen Hunger, aber ich müsste mir Brot auftauen. Schließlich, ich bin schon sehr nölig, gehen wir zur Familie, ich esse dort Brötchen und wir fahren mit dem Bruderherz zusammen los. Wir besuchen meinen Papa in der Reha, laufen mit ihm durch das dortige Städtchen und essen ein Eis. Heimfahrt, Abendessen, Erholung.
Sonntag: Ausschlafen, Frühstück, Wohnungsputz. Ich würde gerne mal ein Wochenende lang gar nix tun. So wirklich nix. Anschließend in den Garten, Unkraut jäten, die Reste meines Spinates entsorgen. Ein Kaninchen wird wegen wunder Füße behandelt, zwei junge Tiere machen uns Sorgen, da sie schlecht fressen. Wieder zuhause essen wir fix ein Brot, dann fahren wir zum Fußballtraining. Es macht sehr viel Spaß, ist aber auch sehr anstrengend. Zuhause dann Dusche, Sofa, Bett.

Und dann kommt diese Woche, die terminlich entschleunigter ist, aber mich an anderen Fronten fordert. Nach recht vernichtender Kritik zu meiner Datenpräsentation heißt es ein wenig justieren, neu planen und nicht persönlich nehmen. Aber ich bin auf dem richtigen Weg denke ich. Die Hochs und Tiefs gehören halt dazu. Und nach so einer Woche wie der letzten darf man auch mal ein bisschen durchängen. Habe ja erstmal genug geschafft.

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