Das Wochenende vom zweiten Advent


Der Start war gut, Weihnachtsmarkttreffen mit Menschen aus meinem Promotionsprogramm. Nach dem ersten Apfelglögg von dem komischen neuen High-End Stand, der die sympathische Apfelbude der letzten Jahre ersetzt hat, musste ich mir erstmal eine Auberginentasche beim Dönermann holen. An der nächsten Bude wurde uns dann (ausversehen?) Glühwein statt Kinderpunsch eingefüllt, aber der schmeckte sehr gut. Zuhause sagte der Beste nur zu mir „Na Schnapsdrossel?“, woraufhin ich mich ans Kuchenbacken machte. Keine gute Idee: die geliebte, geerbte, original 60er Jahre Rührschüssel kurz in den aufheizenden Backofen stellen, um die Butter auf Verarbeitungstemperatur zu bringen. Ein Designstück weniger 😦

Ich habe es nicht darauf ankommen lassen sie nochmal zu erhitzen, um zu sehen ob man da was retten kann. Es wäre mit Sicherheit eine Riesensauerei geworden.
Trotzdem habe ich dann einen tollen Geburtstagskuchen gebacken, Schokokuchen mit Vanillepuddingfüllung. Simpel und lecker. Leider dauert Puddingfüllung ein bisschen und so kam ich erst nach Mitternacht ins Bett. Am nächsten Morgen konnte ich leider nicht ganz so lange schlafen wie vielleicht notwendig, servierte ein gemütliches Frühstück, schenkte Geschenke und holte das Auto für den Großeinkauf. Danach wurde geputzt, geräumt und vorbereitet. Ich musste nochmal kurz auf Arbeit und als ich wieder kam war schon fast alles fertig. Mein Plan war gewesen mich anschließend nochmal kurz hin zu legen und ein wenig Schlaf nachzuholen, aber als ich gerade weggedöst war klingelten die ersten Partygäste. Von da an war dann an Schlaf nicht mehr zu denken. Es war eine rundum gelungene Party, es gab Salat, Würstchen, Baguette und Kuchen, wir spielten Carabande, Kapitän Wackelpudding und looping chewie, der Huhnhut, meine Sommercappi und die Bunnyohren kamen zum Einsatz, es wurden gemeinsam Hits von Queen, Michael Jackson und diversen Animes geschmettert und die letzten nicht-Übernachtungsgäste gingen um fünf Uhr früh.

Entsprechend müde war ich am nächsten Tag, nach Frühstück und Tee mit den letzten Gästen aus der Ferne machten wir uns trotzdem auf hinaus, denn draußen wartete ein wahnsinnig schönes Winterwunderland.

Anschließend ärgerte ich mich über umständlich zu benutzende Bank Apps und bestellte mir ein verfrühtes Weihnachtspaket. Ich besuchte die Familie zum Abendbrot, dann ging‘s früh ins Bett, denn Schlafdefizit ist immer doof.

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