Auf den Nadeln im Februar

Natürlich habe ich Sonntag die 12 von 12 komplett verpennt, dabei hätte es viel Schönes zu erzählen und zeigen gegeben. Immerhin war ich so klug fix ein paar Bilder meiner aktuellen Strickprojekte zu machen, solange draußen so etwas wie Licht vorhanden war. Daraufhin habe ich dann abends auch gleich mein Strickzeug wieder zur Hand genommen und bin jetzt schon ein ganzes Stück weiter.

Aber zum Kern der Sache. Eine Cableshipsocke ist fertig, angefangen habe ich die ja optimistisch im Oktober, dann irgendwann den KAL abgebrochen weil andere Projekte dringend zu erledigen waren und jetzt endlich Zeit gefunden sie zu beenden. Das Muster für den hinteren Schaft finde ich nach wie vor etwas komisch aber gleichzeitig auch echt schön. Es wirkt im Vergleich zu den Zöpfen auf der Vorderseite nahezu filigran. Außerdem bin ich sehr stolz auf die perfekte „German Short Row Heel“, sprich Bumerangferse. So hübsch und löcherfrei ist die mir noch nie gelungen. Zur Zeit leide ich unter einem leichten Zweitsockensyndrom, aber das ist gar nicht schlimm, denn…

… das aktuelle Projekt benötigt eh die Sockennadel. Ich war ja ziemlich begeistert endlich die Magic Loop Methode ausprobiert zu haben, vor allem weil das auch die Möglichkeit bietet zwei Socken auf einmal zu stricken. Im Bekannten- und Kollegenkreis ist weiterhin Nachwuchs unterwegs, was liegt da näher als ein schnelles paar Söckchen anzunadeln. Ich orientiere mich an den „Toe Up Baby Socks“ und habe für die Ferse noch einmal das Cableship Muster zu Hilfe genommen. Ja genau, die Fersen sind jetzt schon fertig. Ein bisschen frickelig ist das mit dem Zwei-Socken-Auf-Einmal ja schon, aber irgendwie auch sehr befriedigend zu wissen, dass ich dann bald komplett fertig bin. Das Zopfmuster ist übrigens spontan selbst überlegt, je zwei linke Randmaschen und dann vier rechte Maschen in jeder vierten Runde verzopft, einer immer vorne, einer immer hinten. Ergibt das Sinn? Ich erkläre es gerne auch nochmal im Detail falls jetzt jemand nachbauen möchte 😉

Der Plan ist die Babysöckchen bald fertig zu stellen. Dann muss die zweite Cableshipsocke angeschlagen werden, aber vielleicht ist da noch Kapazität für ein Zweitprojekt… Ich habe Lust auf eine etwas dickere und damit schnellere Nadelstärke. Oder eine neue Mütze für mich? Wir werden sehen 😀
Mehr tolle Inspirationen gibt es bei Maschenfein und der auf den Nadeln Sammlung!

Strickinspiration: Einfach und Schön

So viele tolle Anleitungen, Designs und Farbkombinationen wie ich immer entdecke kann ich gar nicht stricken. Entsprechend werde ich die jetzt einfach hier teilen, vielleicht kann der ein oder andere ja etwas davon umsetzen.

Ich habe mir Stricken größtenteils selbst beigebracht, nachdem meine Mutter mir die absoluten Grundlagen (rechte und linke Maschen) beigebracht hat. Das Internet ist da eine tolle Hilfe, denn ich wage zu behaupten, dass es für jede Stricktechnik ein hilfreiches Video oder ein bebildertes Tutorial gibt. Und dann muss man sich nur noch trauen es einfach mal auszuprobieren.
Zum Beispiel einen Zopfmusterloop aus extradicker Wolle. Ich habe diesen Loop aus etwas dünnerer Wolle gestrickt auf 10er Nadeln mit einem Buntstift als Zopfnadel und trage ihn immer noch sehr gerne.
Wer englische Anleitungen nicht scheut* findet bei Tin Can Knits eine komplette „simple collection“ von anfängerfreundlichen Strickmustern, von Kleinteilen wie Schals, Mützen und Handschuhen, über Socken bis zu Pullover und Cardigan. Zu jeder Anleitung gibt es weitere Tutorials, die von „Wie schlage ich Maschen an?“ bis zur magic-loop Methode für Socken alles notwendige erklären. Sämtliche Muster gibt es in allen Größen, von Baby bis XL, damit man problemlos für sämtliche Verwand- und Bekanntschaft stricken kann. Ich habe für das Patenkind zu Weihnachten (nicht ganz pünktlich) den Harvest Cardigan gestrickt und mich mit dem Muster sehr gut aufgehoben gefühlt. In der Anleitung war sogar bereits angegeben wie „optional buttonholes“ gestrickt werden können, da musste ich für meinen Plan Knöpfe einzubauen gar nicht groß überlegen.

Man lernt nie aus, auch beim Stricken nicht. Eine Technik, die ich gerne noch lernen möchte ist das zweifarbige Patentstricken. Eine allgemeine Anleitung habe ich schon gefunden und ein sehr bekanntes Strickmuster für einen ersten Versuch ist die Syncopation Adoration Mütze. Auch wenn das Original erst mal etwas merkwürdig anmutet, hier oder hier kann man etwas weniger schrille Versionen begutachten. Ich brauche nur noch Zeit und die richtige Wolle.

Für alle die lieber mit einer Nadel arbeiten habe ich noch eine Häkelschule bei Gemacht mit Liebe gefunden. Dort gibt es auch Anleitungen für einige hübsche Granny Squares und ein komplett Set für ein grannysquare-basiertes Tuch. Einerseits mag ich solche Sets ja sehr gerne, denn damit kann man direkt loslegen und hat auch sicher genug Wolle dabei, andererseits bin ich immer ein bisschen erstaunt über den Preis. Gutes Material ist eben nicht billig.

Zum Schluss daher noch ein Kleinigkeit mit der man ein paar Wollreste verarbeiten kann. Es gibt gehäkelte Frühlingsvögel mit Anleitung.

*Da es generell sehr viele tolle Strickmuster im englischsprachigen Raum gibt verlinke ich hier nochmal eine kleine Übersetzungshilfe.

Von Bett und Matratze.

Nachdem zahlreiche Blogs bzw. die Menschen dahinter Matratzen einer tollen Versandfirma testen konnten, sind sicher alle guten Matratzen-Blogeintrag-Titel schon vergeben. Ich versuchs also gar nicht erst.

Also: wir haben eine neue Matratze. Und ein neues Bett. Dass das eine das andere bedingt hat ist eine Geschichte, die schon im Herbst letzten Jahres anfing. Unsere Matratze war durch. So richtig, mit die Latten des Lattenrostes im Rücken spüren. Vor allem spürte das der Beste im Rücken und entschied: eine neu Matratze muss her. Da wir ja gerne lokalen Einzelhandel unterstützen führte uns unser Weg also in ein kleines, exklusives Bettenfachgeschäft vor Ort. Wir ließen uns zu Matratzenarten, Haltbarkeit und Qualität beraten, erfuhren warum ein hohes Raumgewicht so toll ist und dass es bis zu zehn Jahre Gewährleistung auf gute Schlafqualität gibt. Wir ließen uns die Preise für unsere Wunschgröße aufschreiben und schauten zu Hause nach vergleichbaren Internetangeboten (lokal gut und schön, aber man muss ja vergleichen). Dann passierte lange Zeit nix, weil der Beste mich gebeten hatte mich zu kümmern, aber… ja. Irgendwann vor Weihnachten gingen wir also nochmal ins Bettenfachgeschäft und wurden diesmal von einem anderen Berater beraten. Dieser erklärte uns dann, dass es sich bei unserem gewünschten Bettmaß 1,40 x 2,00 m offiziell um ein Einzelbett handeln würde. Das hieße dann man bekäme bei der täglichen nächtlichen Nutzung mit zwei Personen auch keine verlängerte Gewährleistung. Bei zwei Personen wird nämlich die Verwendung von zwei Lattenrosten empfohlen, damit in der Mitte nichts durch hängen kann und sich Bewegungen nicht so arg übertragen. Bei zwei Lattenrosten braucht es dann auch ein bisschen mehr Platz, sprich 1,60cm, es sei denn man will viel Geld für Sondermaßroste ausgeben. Wir gingen also wieder nach Hause und überlegten. Ein neues Bett hatten wir eh schon länger (seit dem Einzug) geplant, 20cm mehr hätten in unserem Schlafzimmer auch Platz, nur: bei zwei Rosten hat man doch auch zwei Matratzen, oder nicht? Ich wollte auf gar keinen Fall eine Besucherritze zwischen mir und dem Besten, denn wenn man dann kuschelt liegt einer immer unbequem. Ein weiterer Besuch bei dem netten Bettenberater brachte Entwarnung. Für 160cm werden ganze Matratzen hergestellt, die man dann wunderbar über zwei Lattenroste legen kann. Da alle Sorgen beseitigt waren, bestellten wir also eine Matratze (mit dem schönen Namen Royal Princess), zwei Lattenroste, einen Matratzenschoner und ein neues Kopfkissen für den Besten, bezahlten sehr, sehr viel Geld und warteten.
Unsere Matratze wurde nämlich hier in Deutschland erst auf Bestellung hergestellt, da muss man halt ein bisschen warten. Uns kam das ganz gelegen, denn so hatten wir Zeit eine Fahrt zum Möbelschweden zu organisieren, denn es fehlte ja noch ein Bettgestell.
Schließlich kam der große Tag: Liefertermin der neuen Matratze (und Roste, Schoner und Kissen). Morgens vor der Arbeit bauten wir das alte Bett auseinander und das neue auf. Nachmittags nahm dann der Beste die Lieferung entgegen. Zum Service gehörte auch der Aufbau, sprich das Einlegen der Roste und der Matratze sowie der Abtransport der alten Matratze. Da wir die aber im Wohnzimmer zwischengelagert hatten vergaßen sowohl der Spediteur als auch der Beste die alte Matratze völlig. Zum Glück konnte der Fahrer uns dann zwei Tage später nochmal auf seiner Tour einbauen und holte das wirklich unansehnliche alte Ding ab.
Wir schlafen seit der ersten Nacht übrigens ganz fabelhaft, auch wenn es für mich noch immer ein bisschen ungewohnt ist. Und das neue Bett macht sich optisch auch sehr gut.

WMDEDGT; Februaredition

Frau Brüllen fragt „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ und da ich mich das heute auch gefragt habe, hier ein kurzer Abriss.

Wir schlafen aus und dösen noch ein bisschen im neuen Bett (wann anders mehr davon), dann kämpfe ich mich hoch und mache Frühstück. Es gibt Ei, Tomate-Mozarella und Aufbackbrötchen. Wir frühstücken gemütlich, dann muss ich mich auch schon ein bisschen sputen. Gestern habe ich den Badputz prokrastiniert, das muss ich also noch nachholen bevor ich das Haus verlasse.
Um zu erklären wieso ich überhaupt los muss, muss ich ein bisschen ausholen: In der Forschung bekommt man Geld von Institutionen und diese Institutionen wollen natürlich gucken, ob man das auch vernünftig verwendet. Daher gibt es dann „Reviews“ für die finanzierten Programme wo wichtige Menschen kommen und entscheiden, ob man noch mehr Geld bekommt. Genau das steht für mein Promotionsprogramm an. Und weil man als Wissenschaftler ja eh kein Leben hat, kann man das ja auch an nem Sonntag üben (gibt noch ein paar andere Gründe für Sonntag). Und deshalb fuhr ich nach dem Badputz also in die Stadt zur schicken Location für unsere anstehende Begutachtung. Es gab Schnittchen und Tomatensuppe und zum wiederholten Mal eine Erklärung was wir da warum nun tun würden. Anschließend ein paar Präsentationen und eine Postersession, in der ich gar nicht an die Reihe kam. Absolut sinnvoll verbrachte Zeit… Wir durften dann noch üben tolle Fragen zu beantworten und wurden endlich entlassen, nicht ohne noch ein paar mahnende Worte zum Tag der Tage.
Ich fuhr schnell heim und as lecker Spaghetti Bolognese, die der Beste gekocht hatte. Eine Tasse Tee, ein bisschen Bloglesen und die Erinnerung an WMDEDGT.
Jetzt würde ich gerne auf dem Sofa liegen bleiben, doch daraus wird nix. Unser Kooperationspartner ist auf Kurzbesuch in der Stadt, der Chef hat ein Treffen für 21 Uhr angesetzt. Ja, es gibt dafür Gründe, nein, das kommt normalerweise nicht vor und ja, es ist trotzdem ein bisschen nervig. Ich hoffe auf guten Input und nicht zu langatmige Diskussionen.
In diesem Sinne, schönen Sonntag noch!

Stricksinspiration: Fusseliges, Romantisches und ein Flamingo

So viele tolle Anleitungen, Designs und Farbkombinationen wie ich immer entdecke kann ich gar nicht stricken. Entsprechend werde ich die jetzt einfach hier teilen, vielleicht kann der ein oder andere ja etwas davon umsetzen.

Ich hab eine Weile hin- und her überlegt, ob ich einfach direkt Bilder der Designs hier einbinde. Dafür sollte ich mir natürlich vorher die Erlaubnis durch den Eigentümer holen. Wenn ich allerdings öfter Strickinspirationen teilen möchte wird das früher oder später sicher voll viel Arbeit. Und würde ich auch um Erlaubnis fragen wenn ich das Bild „nur“ pinnen oder reposten würde? Wäre das nicht irgendwie das gleiche hier? Oder nicht? Wie auch immer… ich hab mir diesmal das Leben leicht gemacht. Müsst ihr halt jedes Muster in einem eigenen Tab öffnen. Gibt schlimmeres.
Etwas dass es mir momentan sehr angetan hat, sind feine und filigrane Strickereien. Zum einen erzeugt man so was durch richtig edle Garne wie zum Beispiel Mohair. Mohair habe ich noch nie verstrickt, ich habe immer ein bisschen Respekt vor dem Gefussel gehabt und noch dazu ist Mohair auch nicht gerade günstig. Außerdem bin ich eher nicht die zarte romantische Weiblichkeit, an der man sich Mohair so wunderbar vorstellen könnte sondern eher direkt, laut und tollpatschig und gar kein Typ für klassische Pudertöne. Trotzdem steht Mohair jetzt auf meiner „irgendwann“ Liste, ob für mich oder für Freunde (werft mir ruhig Zaunpfähle zu… 😉 ) wird sich zeigen. Passend dazu habe ich bei soozasknitting einen Beitrag gefunden mit ein paar hilfreichen Tipps und einem persönlichen Mohair-Resumee. Und weil man vor Mohair wirklich keine Angst zu haben braucht, gibt es ein tolles Anfänger Dreieckstuch mit Videoanleitung von Dawanda. Die Anleitung bezieht sich zwar auf ein Strickkit von Knit Knit Berlin, aber vier Knäuel Mohair und eine Nadel findet sich bestimmt auch im Wollgeschäft vor Ort. Diese Grundkonstruktion von Tuch kann man übrigens noch wunderbar variieren: schmale Streifen, Ombre, breite Streifen, Lochmustereihen und auch für andere Wollqualitäten funktioniert dieses Rezept zweifelsohne. Muss ja nicht jeder Mohair mögen.

Neben feinen Garnen gibt es natürlich auch feine Strickmuster, genauer gesagt Lochmuster oder englisch: lace. Zur Zeit bin ich ganz begeistert von Mützen in diesem Stil und habe ein paar Favoriten rausgesucht. Den Anfang machen zwei ravelry-Anleitungen: Der Foliage Hat mit Blattmuster (ein eher fortgeschrittenes Lochmuster) und Camas, eine schöne Beanie mit Struktur- und Lochmuster. Einzig die Aussicht auf kraus-rechts in Runden trübt meine Begeisterung, denn linke Maschen auf dem Nadelspiel werden immer etwas holprig, da wo die Nadeln wechseln.
Eine weitere schöne Mütze heißt ganz schlicht Jana‘s Hat und wird im verlinkten Beispiel in zwei tollen Farbkombinationen gezeigt. Besonders die Gelbe hat es mir schwer angetan (gelb und grau zusammen geht sowieso immer.).
Den Abschluss in der Lace-Runde macht dann ein Handschuhmuster. Hilda ist eine tolle Mischung aus kräftiger Rohwolle und feinem Lochmuster in gedeckten Naturfarben. Neben der ersten Herausforderung das richtige Garn zu bekommen (gestrickt wird unter anderem mit „rove“, ungesponnenem(?) Vorgarn) wartet auch noch doppelte Arbeit, denn im Endeffekt werden vier statt zwei Handschuhe gestrickt. Schön und fast märchenhaft sieht es aber am Ende aus, könnte ein bisschen auch an den tollen Fotos liegen.

Für alle die lieber häkeln oder mit zartem Lace nicht so wirklich viel anfangen können habe ich noch ein etwas unnützes gute-Laune-Ding gefunden: Ein Flamingo Cup-Cozy. Damit hat graues Winterwetter keine Chance mehr (für die englische Anleitung ein bisschen runtersrollen).

Ich geh dann mal an meinem aktuellen Projekt weiterstricken… mehr davon demnächst 😉

Wow, das ist neu!

Nach einem kurzen Kontocheck und einer ordentlichen Rabattaktion bei einem bekannten Elektronikmarkt habe ich mir mal was gegönnt. Alles neu fürs neue Jahr oder so.
Ein neues Telefon.
Nachdem mein heiß geliebtes niedliches Smartphone nicht nur von allen Seiten belächelt wurde, sondern tatsächlich deutliche Nutzbarkeitsprobleme zeigte, stieß ich eher zufällig auf ein aktuelles Modell, dass mir tatsächlich in Form, Farbe und Abmessungen gefiel. Ich biss in den sauren Apfel und gab viel zu viel Geld für so einen Alltagsgegenstand aus. Dafür bin ich jetzt aber für die nächsten Jahre gerüstet und habe endlich eine Handykamera die akzeptable Bilder macht. Natürlich blieben einige Folgeanschaffungen nicht aus. Neben einer kleineren Simkarte waren auch gleich ein paar USB-C Kabel fällig, denn natürlich gibt es mal wieder einen neuen „Standard“ für Ladegeräte.
Ein E-Reader.
Ich lese ja ab und an ganz gerne. Gerne natürlich in physikalischen Büchern, aber gerade für Reisen und unterwegs ist ein E-Reader schon ganz praktisch. Definitiv sollte es aber ein Modell sein, dass die onleihe der öffentlichen Bibliotheken nutzen kann, also fällt der kindle schon mal raus. Inspiriert durch eine andere Bloggerin kaufte ich mir spontan einen tolino. Ich wählte das Mittelklassemodell, das hat alles was ich brauche um glücklich zu werden (und einen sehr niedlichen lock-screen). Natürlich ging es auch hier nicht ohne Zubehör, eine entsprechende Klapphülle im Weltraumdesign war wirklich notwendig. Ich habe im Januar dann auch gleich mal drei locker flockige Romane gelesen, es macht also Spaß.
Neue Wolle.
Bestellt hatte ich sie ja schon im Dezember, bezahlt dann zwischen den Jahren und im Januar kam sie endlich an. Zwei Farben waren leider ausverkauft und nicht mehr zu bekommen, der Rest kam aber gut verpackt bei mir an. Das Gold ist ein bisschen sehr schmutzig-gelb, Marsala doch sehr lila, aber so ist das eben wenn man nach Namen bestellt. Das Türkis ist übrigens sehr, sehr knallig, genau das wollte ich aber haben. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen was daraus werden soll. Gold und Marsala wahrscheinlich Socken. Vielleicht auch Mützen.

Januar im Schnelldurchlauf

Im Januar
– habe ich nicht gebloggt…
– …dafür Inspiration in sehr vielen anderen Blogs angelesen.
– habe ich mir einige neue Dinge gegönnt.
– habe ich angefangen ein Scrapbook – project life – Ding zu führen.
– habe ich endlich das Fotoalbum für unsere Shanghaireise angefertigt. Fehlt nur noch Spanien (auch hier im Blog…)
– habe ich interessante Erfahrungen mit Fotodruck gemacht, sofort und bestellt. Man muss ja mal ein bisschen rumprobieren.
– war ich mal wieder beruflich in Berlin. Es war ein bisschen wie Klassenfahrt, plus schickere Locations.
– habe ich direkt noch einen Museumsbesuch am Abreisetag drangehängt.

– war ich auf einer Geburtstagsparty mit viel Wodka.
– war mal wieder eine Prozession zum Gänseliesl fällig. Die damit verbundene Bastelei macht mir immer sehr großen Spaß. Gibt es Jobs in denen man für Kreativexzesse bezahlt wird?

– habe ich bei einem Umzug geholfen und das erste Teil, dass ich in die Hand nahm prompt zerstört.
– fand die dritte Nacht des Wissens statt. Diesmal war ich auf Veranstalterseite dabei und habe interessierten Besuchern erklärt, was man als verrückter Naturwissenschaftler so tut. Ein klitzekleines bisschen Zeit um selber Einzelknopfnähte an Schweinefüßen zu üben hatte ich sogar auch noch.

– habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Blut gespendet. Wollte ich schon lange mal tun und war sehr entspannt. Angst vor Nadeln habe ich zum Glück nicht, dafür einen robusten Kreislauf und volles Vertrauen in die netten Leute bei der Blutspende. Im April dann Runde zwei.
– war auch einen kleine Einkaufstour beim schwedischen Möbelhaus fällig. Wir sind inzwischen Profis.
– war ich zum letzten Mal in dieser Saison auf Jagd. Am 31. Januar ist Hirschsilvester, dann ist erst mal Ruhe im Karton bis zum Mai. Zum Abschluss gab es einen wirklich traumhaften Winterwald mit knietiefem Pulverschnee.