Blütenpracht


Das Wetter soll ja pünktlich zum Osterwochenende grauenhaft werden, da zeige ich doch mal zur Aufmunterung ein paar Impressionen unserer Balkonbepflanzung. Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Blumen gekauft und freuen uns sehr darüber. Frei Schnauze wachsen in unserem Blumenkasten jetzt Ranunkel, Vergissmeinnicht, Nelke und Chrysantheme. Die Ranunkel haben wir allein schon wegen des Namens gekauft, die Nelke weil sie so unglaublich flamingopink ist (so pink, dass es den Kamerasensor überfordert), Vergissmeinnicht weil ich sie so hübsch finde und die gestreifte Chrysantheme passte dann einfach sehr gut in Komposition und Budget. Wir haben auch schon herausgefunden, dass die Ranunkeln super Wasserstandsanzeiger sind. Wird es ihnen zu trocken, lassen sie alles hängen, lange bevor die anderen Pflanzen mucken und erholen sich dann nach dem Gießen wieder zu voller Pracht.


Jetzt muss nur noch die ganze Vorkultur auf der Fensterbank keimen und wachsen und dann kann der Sommer kommen.

Ende der Balkonsaison

Okay, kurz vorweg: tägliches Bloggen erfordert mehr Disziplin und Mitteilungsbedürfnis als ich gedacht habe. Wird wohl eher nix ;P

Jetzt, Anfang November kann man ja wirklich davon ausgehen, dass sich bei den Tomaten, die noch am Strauch hängen, nicht mehr viel tun wird. Wir haben gestern also unseren Balkon winterfest gemacht. Alle Pflanzen wanderten auf den Kompost, die Blumenkästen kamen in den Schrank und ich nutzte die Gelegenheit und topfte noch schnell die Zimmerpflanzen um. Fegen, wischen, fertig. Alles was an unsere Gemüsezuchtambitionen noch erinnert sind zahlreiche grüne Tomaten, die zum Nachreifen in der Küche liegen. Vielleicht wird das noch was, vielleicht auch nicht. Vorher-Nachher Bilder habe ich leider versäumt, aber ganz ehrlich: ein Balkon mit vertrockneten Tomatenpflanzen und einer ohne, das kann man sich grad noch so vorstellen 😉

Jetzt warte ich auf die Weihnachtszeit und überlege mir schon mal, ob man da nicht was dekorieren könnte. So ganz ohne alles sieht er nämlich ganz schön leer aus, der gute Balkon.

Licht


Ist es nicht wunderbar, dass es abends immernoch so schön lange hell ist? Da kann man ganz entspannt zwischen Abendessen und Abendbeschäftigung noch kurz raus auf dem Balkon und ein paar hübsche Bilder von den blühenden Balkonkästen schießen.

Die Ringelblumen kommen langsam in Gang und leuchten in gelb und orange. Dagegen wirken die Schleifenblumen zierlich und feminin, wachsen aber auch irgendwie viel chaotischer. Heute Abend habe ich sogar kurz eine Hummel gesehen, die sich von den Blüten anlocken ließ, das Ganze erfüllt also auch einen ökologischen Zweck.

Wenn doch bloß immer Sommer wär. (Und die Emma endlich fertig.)

Balkongarten


Auf unserem Balkon wird es langsam grün. Wir haben drei Kästen am Geländer, in einem ist der Rucola erntebereit, im nächsten wachsen die „Pizzakräuter“ (Basilikum und Oregano) und im dritten sind von meinen gesääten Blumen immerhin die Schleifenblumen und Ringelblumen aufgegangen. Bis zur Blühte wird es allerdings noch dauern.

Auf einem alten Tischchen haben jeweils zwei Tomaten, Paprika und Chili Platz gefunden. Sie stehen auf unserem Balkon ja wunderbar regensicher, allerdings brauchen sie das Tischchen, da sie sonst von der massiven Balkonmauer beschattet werden. In einer Ecke steht zu guter Letzt noch die kleine Erbsenpflanze. Diese haben wir aus einer Erbsenkistenerbse einer KiTa gezogen, die uns zum Einzug überreicht wurde 😉

Ich finde ein wenig mehr grün würde noch passen, aber was? Und wohin, denn Stellfläche ist rar, wenn wir noch Platz für den Wäscheständer haben wollen.

Blumenmädchen

Eigentlich wollte ich heute nach der Arbeit meine Nähmaschine bemühen, ein Sommeraccessoire fertig stellen und ein Schnittmuster für ein richtig cooles neues Projekt abpausen. Dann aber brauchten wir dringend Blumentöpfe von der Familie. Wenn man schon mal da ist, müssen dort natürlich wichtige Neuigkeiten ausgetauscht werden, soll heißen, es dauert immer ein bisschen. Wieder zuhause habe ich dann immernoch nicht an die Nähmaschine gefunden, sondern lieber auf dem Balkon ein bisschen Blümchen gesät. Ich habe Islandmohn, Ringelblumen und Schleifenblumen in einen Balkonkasten gesät, bin gespannt wie das Ensemble am Ende aussehen wird. Den Islandmohn haben wir beim Saatgutkauf im Baumarkt mitgenommen, weil ich gerne auch ein bisschen was Blühendes haben wollte und das Tütchen in der preiswerten Gruppe zu finden war. Außerdem sah das Bild auf der Packung so hübsch aus. Ringelblumen und Schleifenblumen fanden sich bei der Familie in der Saatgutkiste, mitgebracht vermutlich von Oma. Ringelblumen wachsen dort wild im Kartoffel- und Gemüseacker, die brauchen wir nicht sähen und auch an den Schleifenblumen hatte keiner Interesse. Also, zack, eingesackt und jetzt ausgesät. Es sind auch noch genügend Samen jeder Sorte übrig, ich habe auch schon einen Plan was ich damit machen werde.
Nachdem ich den Balkonkasten befestigt und den gröbsten Dreck von der Saataktion beseitigt hatte, klingelte die Freundin zum Topmodel gucken (via Webstream, den eigentlichen Geschehnissen 2-3 Wochen hinterher). Vorher gab es noch hausgemachte Käsespätzle, eine Runde Schnittmuster gucken (hier) und viel Gesprächsbedarf zum Thema Nagellack. Jetzt fühle ich mich ein bisschen alternativ, denn ich laufe barfuß durch die Wohnung, damit der Lack auch schön trocknen kann (Manhattan Birthday Sonderedition in „birthday kiss“, auf den Fingern P2 crisp + color polish in „strawberry frosting“ ;P ). Mittwochs bin ich immer Mädchen.