Hallo März!

Ich habe das Gefühl, jeden zweiten Blogeintrag damit zu beginnen, aber trotzdem: Huch, das ging irgendwie zu schnell.
Zu viel gearbeitet habe ich letzte Woche, an so „Luxusdingen“ wie dem Bloggen (oder Lesen oder Stricken) merkt man es schon sehr deutlich ob ich um fünf nach Hause komme oder um sieben. Trotzdem war zeit für Sport, lecker Essen kochen und für die Einweihungsparty einer Arbeitskollegin. Ich war selber sehr erstaunt, wie viel ich am nächsten Tag nach nur vier Stunden Schlaf doch noch geschafft habe, ganz so alt bin ich also doch noch nicht 😛
Am Wochenende haben wir dann zum Ausgleich entspannt, sind spazieren gegangen, haben topmodel geguckt, aufgeräumt, geputzt, so Sachen. Ich habe eine Collage geklebt, der Beste hat Asia-Beef und indisches Dal gekocht und Sonntagabend waren wir dann mal wieder mit dem Fußballteam auf dm Kunstrasen. Neunzig Minuten einem Ball hinterherlaufen schlaucht sehr.

Und weil es letzte Woche ohne Schlaf so hervorragend geklappt hat, haben wir diese Woche das ganze gleich mal wiederholt und sind in den Semesterferien unter der Woche auf eine Studentenparty gegangen. Der Klub war fast leer, die Musik gut und die Getränke verhältnismäßig günstig. Wir hatten sehr viel Spaß und tanzten sehr wild und ja, headbanging macht Nacken, zumindest wenn man es nicht kann.

Zu guter Letzt war ich dann heute nach der Arbeit noch fix in der Stadt und habe mir neue Hosen besorgt, das muss ja erschreckend oft sein. Zuhause gabs dann Auberginenpizza und ein Mousse au Chocolat Kuchen ist gerade in Arbeit, beides aus dem goldenen Backbuch. Die Pizza war sehr lecker und gar nicht so aufwändig, den Teig habe ich nach dem Frühstück schon angesetzt und im Kühlschrank gehen lassen, statt Tomatensoße kommt Pesto drauf und ein bisschen Aubergine schneiden kostet ja kaum Zeit.

Im Hintergrund reifen hier übrigens die Planungen für eine Fernreise und eine fette Party, beides beängstigend zeitnah und voller Vorfreude.

Bis dahin, einen tollen März!

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Sommer feiern

Ich mag diese Jahreszeit. Das Wetter ist nie dauerhaft schlecht, es ist unglaublich lange hell und alles ist so schön grün. Anlass genug für zahlreiche Sommerfeiern, Grillparties und Sportevents. Kein Wunder, dass ich weder zum Wohnungsputz noch zum bloggen komme, denn es wird abends oft spät. Zum Beispiel am Freitag, als wir ein Feierabendbier auf der Dachterasse des Instituts tranken und anschließend auf die Wohnheimsparty gingen. 90s trash auf der Tanzfläche, guter Ska open-air, das war super.
Oder das Sommergrillen bei der Arbeitskollegin am Samstagabend, der eher verregnet war, weswegen wir dann eben drinnen feierten.
Oder das Waldfest am Sonntag, bei dem ich mit meiner Mama zum Kaffeekochen eingeteilt war. Ein Tag mitten im Wald, mit blauem Himmel hinter grünen Bäumen und später sogar Jagdhornkonzert. Ein wunderbarer Sommermoment.
Aus dem Wald ging’s dann direkt zur Fußballgrillparty im Garten bei Arbeitskollegen des Besten, stilecht mit Leinwand und Picknickdecke.
Und gestern dann der langersehnte Universitätssporttag. Mit unglaublich gutem Sommerwetter, sehr viel Grill und dem ein oder anderen Bier, konsequenten Niederlagen im Fußballturnier und Seifenrutsche. Dass wir danach komplett durchnässt waren, war bei dem Wetter nicht weiter schlimm und auch mein Sonnenbrand auf der Nase ist weniger dramatisch als gedacht.
Und so vergehen diese Sommertage wie im Flug und der Juni neigt sich dem Ende zu. Schade eigentlich, meinetwegen könnt er noch ein bisschen bleiben.

Ostern, zusammengefasst


Ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostertage, mit Erholung, gutem Wetter und vielen Schokoeiern 😉
Mein Osterwochenende begann schon Donnerstagabend mit einem Besuch in Celle, Cocktailstrinken mit ein paar Herzensmädels. Voller Schrecken musste ich dann spät nachts leider feststellen, dass ich zwar den letzten Zug erwischt hatte, dieser aber nur bis Hannover fuhr. Da auch kein ICE mehr fuhr, musste ich kurzerhand bei einer Freundin auf dem Sofa übernachten. Glück gehabt, dass mein Netzwerk dort in der Gegend noch so dicht geknüpft ist!

Den Karfreitag startete ich also um einiges früher als geplant und fuhr gegen sechs Uhr früh endlich Richtung Heimat. Nachdem ich dann meinen Feiertagsdienst auf Arbeit abgeleistet hatte, fuhren der Beste und ich mit dem Zug in den Harz, um die Familie dort zu besuchen. Leider habe ich weder vom leckeren Essen auf der Geburtstagsfeier der Kusine, noch vom Cocktail in der einzigen Bar vor Ort Bilder gemacht, aber es war wirklich sehr schön. Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir wieder gen Göttingen. Dort liefen wir dann nochmal bei bestem Sonnenschein durch die Stadt, kauften eine Geburtstagskarte und nahmen den Sommerkatalog der Outdoormarke mit dem Fuchs mit (große Inspiration und Sehnsucht!).

Nachmittags halfen wir dann meiner Ma bei der Vorbereitung für den großen Osterbrunch und färbten eine sehr große Menge Eier.

Am Abend vorm Fernseher sprang mir dann noch dieser kleine Hasengrinch von den Nadeln. Süß, aber auch sehr besonders 🙂 Die Anleitung findet sich übrigens hier.

Ostersonntag begann ich dieses Jahr mit dem normalen Ostergottesdienst, die Frühkirche morgens um 6 erschien mir mit der Zeitumstellung zusammen dann doch etwas zu fordernd. Im Anschluss gab es viel zu viel zu Essen bei der Familie mit viel Besuch, denn mein Vater hatte zum kombinierten Geburtstags- und Osterbrunch geladen. Zur Feier des Tages gab es für mich ein Stück Eierlikörtopfkuchen, ein Kuchen mit Erinnerungswert.

Eine Stippvisite bei den kleinen Märzhasen im Stall musste natürlich auch sein. Sehr, sehr niedliche Knuffels ❤

Heute dann stand dem Besten und mir der Sinn nach Bewegung. Drei Tage sitzen und essen sind auch genug. Wir packten also den kleinen Rucksack, schnürten die Stiefel und machten uns querfeldein auf zur Rieswarte.

Das Wetter war grau und windig, unser Orientierungssinn aber ganz passabel. Insgesamt vier Stunden laufen später waren die Beine schwer und die Köpfe frei, sodass wir uns noch unsere Schokoeinester und ein weiteres Stück Kuchen bei der Familie abholten.
Und das war mein Osterfest. Von allem etwas dabei würde ich sagen 😀

Kurzes Update

Vor lauter Reiserei und Feierei komme ich ja zu nix mehr. Auch nicht zum fotografieren, deshalb muss das hier heute mal ohne Bilder gehen.

Meine 48 Stunden in Berlin waren großartig. Ich bin Bus, U-Bahn und S-Bahn gefahren (in der Reihenfolge und einzeln). Ich habe mir in meinen neuen schicken Keilabsatzpumps die Füße wund gelaufen. Ich habe mein Poster vorgestellt und keinen Preis dafür bekommen. Ich habe in nur einem Vortrag ein kleines bisschen geschlafen. Ich habe Currywurst und Spinat-Ricotta-Gnocchi gegessen. Ich habe meinen Chef Karaokesingen gehört. Ich habe selbstverständlich die Backstreet Boys und die Spice Girls gesungen. Ich war viel zu spät im Bett in unserem Hotel direkt gegenüber vom Bundesrat. Ich habe meine Kusinen und meine Großneffen und -nichten getroffen. Ich war fancy brunchen. Ich habe wirklich sehr viel Spaß gehabt.

Nachdem ich dann Samstag gründlich Schlaf nachgeholt habe, habe ich mir auf der Absolventenfeier unsere Studiengangs einen gründlichen Sektschwips angetrunken. Wir haben beschlossen einen neuen Imagefilm für unseren Studiengang zu drehen und Kuchen gegessen. Ich habe zum Abendessen statt der geplanten Auberginenpita eine TK-Pizza gegessen und war positiv überrascht. Abends waren wir dann spontan auf einer WG Party, haben viele fertige Menschen getroffen und mit ihnen Robbie Williams gesungen. Der Abend wurde sehr, sehr spät. Entsprechend reichte es am Sonntag dann nur zum Familienessen und der Hälfte des Putzplans.

Jetzt sitze ich hier und betrachte meine to-do Liste für die nächsten Tage. Am liebsten würde ich mich jetzt aufs Sofa setzen und stricken, aber es steht ein Rehessen an sowie diverse andere organisatorische Dringlichkeiten. Packen wir’s an.