Wochenrückblick mit Cupcakes

Und schon wieder Sonntag. Momentan verfliegt die Zeit echt schnell. Das könnte auch daran liegen, dass ich auf Arbeit gerade ein bisschen durchstartete, so im Vergleich zu den letzten Monaten. Ich habe eine Praktikantin, sowas ist für meine Produktivität immer gut. Ich plane dann einfach mal doppelt so viele Dinge, Arbeit für die Praktikantin und für mich und dann muss ich das ja auch durchziehen, wie stünde ich denn sonst vor diesen jungen motivierten Bachelorstudenten da? Trotzdem sollte man sich mal darauf fokussieren was so nebenbei alles noch lief, Achtsamkeit und so, tut ja sicher gut.

Ich habe letzte Woche Cupcakes gebacken, nach diesem Rezept von Was Eigenes. Das war eine ziemlich schnellentschlossene Geschichte, Rezept gesehen, eingekauft, gebacken. Satt stückiger Erdnussbutter habe ich glatte für den Teig genommen, ein Glas reicht nämlich für Frosting und Muffins und dann zum Ausgleich gesalzene Erdnüsse in den Teig geworfen. Fazit: sehr lecker, aber auch sehr erdnussig. Mehr als ein Cupcake ist wirklich nur was für Erdnussfans. Nächstes Mal würde ich die Erdnussmuffins mit Schoki überziehen oder Schokomuffins mit Erdnussfrosting backen, Variante Snickers quasi, das ist dann nicht ganz so heftig.

Außerdem gab‘s sowieso leckeres Essen, Pestonudeln, Ofenkäse, Möhrenhirse und zum Spieleabend der Jungs hausgemachte Falafeltaschen mit ordentlich Knoblauch. Und dann war da noch der Lasagneabend mit zwei sehr wichtigen Herzmenschen und einer Menge Washi-Tape.

Ich habe nach viel zu langer Zeit mal wieder mit meinen Selfie-Mädels geskyped und wir haben uns sehr lange über Arbeit, Hochzeit und Reisen unterhalten. Es ist schön, dass man so nette Mädelsabende spontan arrangieren kann, selbst wenn die Gesprächspartner in Amsterdam oder im tiefsten Bayern sitzen. Internet ist eben nicht nur doof.

Gestern waren die treuste Blogleserin und ich dann gemeinsam auf Fototour. Da man seine Komfortzone ja auch mal verlassen muss haben wir diesmal keine Makroaufnahmen von Pflanzen sondern eine Runde Portraits geschossen. Trotz usseligem Februarwetter ist einiges dabei rum gekommen, vor allem hatten wir sehr viel Spaß. „Und jetzt mach mal den Modelblick!“ Ich bin sowieso am überlegen wie und wohin ich meine fotografischen Fähigkeiten weiterentwickeln möchte, hoffentlich machen wir bald noch mehr spannende Touren. Hübsche Fotos kann man ja spätestens zu Omas Geburtstag eh gebrauchen.

Insgesamt habe ich dieses Wochenende vor allem viel erledigt, manches mit ein bisschen Hilfe, manches aus freien Stücken. Wir haben mal wieder gründlich geputzt, waren in der Stadt und haben Besorgungen gemacht, ich habe eine Kleinigkeit für das Bruderherz genäht und noch ein paar weitere Punkte auf der ewigen Liste bearbeitet. Jetzt muss ich mich zwischen Collage basteln, nähen und Scrapbook entscheiden. Vielleicht wird es auch einfach stricken auf der Couch, ist je schließlich Sonntag.

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Frost und Glitzer


Schon die ganze Woche wollte ich noch diese Fotos von letztem Sonntag nachreichen… So eine krasse Frostlandschaft habe ich lange nicht gesehen. Wir sind zwar nur kurz spazieren gegangen, aber ich war überwältigt.

Auch der Dunst der über allem hing zusammen mit den durchschimmernden Sonnenstrahlen war einfach wunderschön. Mehr davon bitte. Oder richtigen Schnee, damit bin ich auch einverstanden.

Herbst im Wald


Was liegt näher als am Tag, an dem der verschwundenen Grenze im Land gedacht wird, die Grenzen dessen abzulaufen was seid Jahrhunderten der Dorfgemeinschaft gehört? Ein Waldspaziergang bei grauem Herbstwetter, mit frischer Luft, nasser Erde, grünem Moos und vielen Herbstschätzen, die in die Manteltasche wandern.




Das Licht immer wieder anders, je nachdem ob gerade ein Schauer oder eine Wolkenlücke vorüber zieht. Dazu waldbauliche Erläuterungen und angedrohte Arbeitseinsätze durch den betreuenden Förster und am Ende Würstchen vom Grill für alle. Heimat.

Waldbegang


Heute war Waldbegang der Realgemeinde. Klingt nach einer Rentnerveranstaltung, ist es auch, aber für ein Mettwurstbrot mal zweieinhalb Stunden durch unsere schönen Buchenwälder zu laufen ist nicht das Schlimmste, was man an einem Augustsonntag unternehmen kann. Und dafür, dass der Altersschnitt etwa das doppelte meines Alters betrug sind wir echt schöne Schleichpfade mit ordentlich Steigung gelaufen und sogar richtig ins Unterholz. Die Erzählungen von Weihnachtsbäumen, Waldnutzung und Lokalhistorie sorgen dann sogar noch für Bildungseffekt. Und am Endpunkt konnte man neben Mettwurstbroten auch noch wirklich schöne Fotomotive finden.

In die Botanik


Noch ein Nachtrag, noch ein bisschen länger gereift als meine 12 von 12. Es ist jetzt nämlich schon fast zwei ganze Wochen her, dass ich mit der Kamerafreundin durch den alten botanischen Garten in der Stadt gestreift bin.
Wir hatten gerade einmal anderthalb Stunden, bis uns ein Gewitter wieder vertrieb, aber immerhin haben wir die Runde durch die Gewächshäuser und einen ganz kleinen Teil der Parkanlage geschafft. Hier also jetzt die dazugehörige Bilderflut mit sehr, sehr viel Grün und ein bisschen bunt.













Unperfektion am 12.

Heute ist der 12., Zeit für 12 von 12. Wenn man dann abends allerdings am Rechner sitzt und voller Entsetzen feststellen muss, dass es überhaupt nur 7 Bilder vom Tag gibt, obwohl man gefühlt voll viel fotografiert hat und den ganze Tag ja im Kopf hatte dass 12 von 12 ist, sorgt das nur für leichte Resignation. Dabei fing der Tag voll gut an, mit morgenrosa Himmel und zartgrüner Weide vor dem Fenster.

Zum Frühstück gab’s Tee, Übernachthafer mit Apfelmark und eine Runde durchs Internet im noch etwas dunklen Wohnzimmer.

Die kluge Frau taut sich Brot für die Mittagsstulle rechtzeitig auf. Die letzte Portion selbstgebackenes Saatenbrot mit Joghurt (und Hirse und Möhre und Dinkel).

Dann ging’s auf Arbeit, wo ich neben dem ganzen üblichem Kram einen Praktikanten zu betreuen habe. Zum Glück ist der pflegeleicht und noch mit zugucken zufrieden. Bilder gibt’s aber keine, so beschäftigt war ich heute. Nach der Arbeit dann zum Sport. Es ist Semesteranfang und damit Probewoche und entsprechend voll. Ich dusche hinterher allerdings so lange, dass ich doch wieder meine Ruhe in der Umkleide habe.

Draußen scheint die Sonne mit voller Kraft, es ist angenehm warm und urplötzlich ist der Frühling da. Mit der großen Kamera hätte ich da sicher noch mehr einfangen können, Löwenzähne, erste Blätter, alles echt hübsch.

Der Wocheneinkauf steht noch aus, allein Obst und Gemüse füllen den Korb schon zur Hälfte.

Endlich zuhause erreicht mich eine schlechte Nachricht. Bruderherz Kaninchen ist gestorben. Sie wird uns fehlen. Ich brauche ein bisschen um das zu verarbeiten, denn es ist ja eigentlich nur ein Kaninchen und dann doch wieder nicht.

Schließlich mache ich mir Abendbrot, es gibt Gnocchi mit Spinat. Vor lauter Hunger vergesse ich das geplante Foto zu machen und es bleibt nur noch der Abwasch.

Damit ist der Tag auch praktisch schon vorbei. Ich bin müde und werde pünktlich ins Bett gehen, denn morgen muss ich wieder früh raus. Ein wenig ungnädig bin ich mit mir selber keine tollen 12 Fotos anbieten zu können, aber Perfektion ist nicht alles. Verlinken tue ich diesen Beitrag jetzt dreisterweise trotzdem mal zu den 12 von 12 bei Frau Kännchen und hoffe, dass man mir mein Versäumnis durchgehen lässt. Ich gelobe hoch und heilig Besserung!
Damit es immerhin 9 werden noch der Kalenderspruch für heute:

12 von 12

Heute ist 12 von 12 Tag! Und ich habe heute wirklich viel erledigen können und so im nachhinein hätte ich vor allem von meinem Vormittag deutlich mehr Fotos machen können. Genau darum geht es ja auch ein bisschen bei den 12 von 12: mal im Alltag die Kamera zur Hand nehmen. Irgendwie war ich heute dafür zu sehr auf meine to-do Liste fokussiert. Mehr 12 von 12 wie immer bei Frau Draußen nur Kännchen!

Nach dem Frühstück heißt es Rucksack packen, es geht in die Stadt!

Zunächst auf’s Einwohnermeldeamt. Mein Arbeitgeber möchte ein Führungszeugnis haben, um mich ab Januar einstellen zu können. Die Wartezeit vertreibe ich mir mit stricken.

Noch eine Geburtsurkunde und dann nix wie weiter. Vorher aber noch schnell gelbe Säcke gesichert (nur eine Rolle pro Haushalt pro Mal! Die Frau an der Infotheke im Rathaus macht übrigens nichts anderes als gelbe Säcke ausgeben, sowohl die beiden Damen vor mir, als auf die beiden nach mir in der Schlange wollten nur gelbe Säcke holen).

Dann mache ich einen kleinen Stadtbummel und besorge Füllung für einen Adventskalender (davon gibt es natürlich kein Foto. Will ja nichts verraten 😉 ). Schließlich lande ich dann beim Optiker und habe die Qual der Wahl.

Eine neue Brille ist bestellt. Noch kurz im Supermarkt vorbei und dann nach Hause. Dort schmeiße ich erstmal die Waschmaschine an.

Da ich ja jetzt alles da habe, kann ich gleich schon mal anfangen. Alle Jahre wieder… Adventskalenderbeutelchen sortieren.

Jetzt eine Tasse Tee und ein bisschen entspannen am Laptop.

Im Kühlschrank liegt noch ein halber Kürbis, der muss weg.

Beim Kochen läuft das Radio. Natürlich die 107,1. Stadtradio Göttingen.

Der Beste ist inzwischen zuhause, es gibt Abendessen. Kürbissuppe, ist klar.

Danach geht es auf’s Sofa. Ein bisschen fernsehen und gemütlich einkuscheln. Moment, war da nicht noch was?

Abwasch: check! Und bevor ich es mal wieder vergesse, gleich auch noch das Frühstück für morgen vorbereiten.

Damit ist dann auch wirklich genug erledigt für heute. Vielleicht schaue ich gleich noch ein bisschen fern und stricke dabei. Oder ich blätter mich durch die ganzen anderen 12 von 12, bevor ich ins Bettchen gehe. Morgen geht es arbeiten. Juhu. ;P