12 von 12

Wenn es hier auf dem Blog ruhig wird, deutet das auf ganz und gar nicht ruhige Zeiten hier auf meiner Seite der Tastatur hin. Dabei habe ich so viel zu erzählen: von unserer Städtereise über Himmelfahrt, vom Reisen und Packen allgemein, von der privaten Dinnerwanderung unter Freunden, von tollen Frühlingswetter, meinen Schuhproblemen… Immerhin habe ich es geschafft gestern 12 Fotos von meinen Tag zu machen, die es jetzt ein wenig verspätet zu sehen gibt 🙂

Der Tag beginnt mit Übernachthafer und einer schönen Tasse Tee. Zu meiner Teetasse wollte ich auch nochmal einen Bericht schreiben.

Weil es morgens jetzt schon so warm ist, dass man barfuß laufen kann, werden endlich mal wieder die Nägel lackiert. Für eine zweite Schicht reicht die Zeit allerdings nicht.

Über Nacht ist die Spülmaschine durchgelaufen und wartet auf Zuwendung.

Da wir so viel unterwegs waren ist der Kühlschrank ungewohnt leer. Es wird also eine Butterstulle zum Mittag geben.

Unser Kaktus blüht wieder. Und das obwohl (oder weil?) wir ihn den Winter über geflissentlich ignoriert haben.

Kurz bevor ich endlich aus dem Haus komme die große Frage: was ziehe ich an die Füße? Immerhin muss ich mit diesen Schuhen von der Wohnungstür bis zur Umkleide auf Arbeit kommen.

Dort warten nämlich die bequemen Laufschuhe. So ein Arbeitstag bei uns ist eben nicht pumps-kompatibel.

Der Arbeitstag plätschert so dahin. In der Mittagspause entdecke ich die liebevollen Ermahnungen der Kollegin, die zu Zeit im Urlaub ist.

Nach der Arbeit geht es zum abteilungsinternen Fitnesskurs. Praktisch wenn man Kollegen mit vielen Talenten hat. Da es draußen so warm ist und ich zu Hause als erstes duschen möchte, ziehe ich mich nicht um. Der Style des Tages: Sportshorts mit Pumps. Und dazwischen jede Menge bleiche Käsebeine.

Der Beste liegt auf dem Balkon als ich heimkomme. Draußen ist es auch wirklich schön.

Mein Balkonkastenspinat macht sich auch ganz gut finde ich.

Dann gibt es Abendessen für mich (eine Riesenportion Nachos mit Chili con Carne) und wir beschließen früh ins Bett zu gehen. Vorher muss aber noch ein bisschen Pflege sein.

Ja, so war das gestern, am 12. Viele, viele weitere Fotos findet ihr hier bei der wunderbaren Frau Kännchen 😉 Auch von heute hätte ich auch schon wieder jede Menge Belanglosigkeiten zu erzählen, ein andern Mal vielleicht. Auf jeden Fall erstmal allen da draußen ein schönes Pfingswochenende!

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Auf in den Mai!

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus… Einen Traumstart hat er ja heute schon hingelegt, so kann das Wetter gerne bleiben! Überhaupt ist es ganz wunderbar im Mai draußen zu sein. Hier also meine kleine Aufzählung an Plänen für diesen Monat:

Zum Freuen im Mai: ganz viel grün und Sonnenschein, hoffentlich. Ich reise mit der besten Reisegruppe in eine weitere europäische Hauptstadt, vorher gibt es noch ein bisschen Zeit zu zweit mit dem Besten in Österreich. Ich möchte viel draußen sein und viel schaffen. Und vielleicht besuchen wir auch noch das Patenkind.

Auf Arbeit im Mai: habe ich eigentlich schon abgeschrieben groß was zu schaffen, die ganzen Feiertage und Kurzurlaube… Mein Praktikant ist leider auch nur noch zwei Wochen dabei, dann muss ich wieder selber arbeiten, so’n Mist ;P

Ganz allein im Mai: werde ich sein, der Beste ist „beruflich unterwegs“, eine ganze Woche werde ich mich also selber bespaßen müssen. Zum Glück hab ich ja noch Familie 😉

Wunschliste im Mai: Jetzt wo das Wetter wieder wärmer wird steht fest: ich brauche Sommermode (und sollte im Gegenzug vielleicht mal den Schrank ausmisten). Und noch so ein paar weitere Kleinigkeiten für die Urlaubssaison, zum Beispiel einen neuen Tagesrucksack und einen Kameraschultergurt.

Die Wohnung im Mai: Es müssen noch Stühle gestrichen werden und eine Reihe Bilder (wieder) an die Wand. Mal schauen, was ich am Ende geschafft haben werde.

Schon erlebt im Mai: habe ich den perfekten Auftakt der Bockjagdsaison mit meinem ersten Rehbock, über den meine Vater sich fast noch mehr freut als ich 😀 Dafür steht man am ersten Mai auch schon mal um vier Uhr früh auf. Leber mit Äpfeln und Zwiebeln gibt es dann morgen.

Alles neu


Seit Samstagnachmittag erstrahlt unser Esszimmer in (selbstverständlich einwandfrei ebenmäßig gestrichenem) „lemon juice“. Wir haben es also endlich geschafft! Jetzt muss ich nur noch die Fotos wieder an die Wand bringen und ein Wandschränkchen dazu, dann sind wir vielleicht fertig. Heute Vormittag sorgte der Beste dann im Alleingang dafür, dass auch unsere Wohnzimmerwand endlich in Alpina Edition 200 (oder nach Handyfotobeurteilung „Leberwurscht metallic“) ebenso gleichmäßig und schattierungsfrei für Farbe im Raum sorgt. Auch hier fehlt noch ein bisschen Deko, aber wir sind sehr zufrieden. Am Nachmittag ging es dann zum Ausgleich in den Garten. Mein Spinat steht schon stramm in Reih und Glied, Zwiebeln und Knoblauch sind auch dabei, nur die Karotten brauchen wohl noch ein bisschen. Wir haben also die Beete das erste mal gejätet, wobei ich mich auf großzügiges Auflockern der trockenen Erde beschränkt habe. Überall um das Spinatbeet herum kommen Ringelblumen, die dürfen im Sinne des biologisch-dynamischen Gärtnerns natürlich erstmal gern weiterwachsen, als Schneckenablenkfütterung.

Das Wetter war monatsgemäß sehr wechselhaft. Strahlender Sonnenschein wurde von stürmischen Hagelschauern abgelöst, die uns zunächst wieder ins Haus trieben, bevor wir später noch das zukünftige Zucchinibeet in Angriff nahmen. Um das in harter Arbeit gerodete Stück Land weiterhin unkrautfrei zu halten und neugierigen Schnecken die Grenzen deutlich aufzuzeigen bauten wir eine Beetbegrenzung aus alten Dachziegeln. Wir hoffen, dass wir so auch in ein paar Monaten noch wissen wo unser Beet beginnt und der Rasen aufhört.

Außerdem verbrachte ich endlich mal wieder ein paar Minuten mit meiner Kamera. Blauer Himmel, eine blühende Wiese, Sonnenschein… so wie jetzt mag ich den Frühling sehr, sehr gerne. Die Obstbäume blühen, das frische Gras steht saftig grün, jetzt bräuchte ich noch ein paar Tage frei um das alles intensiv zu würdigen. Morgen geht es aber erstmal wieder in eine neue Arbeitswoche, wie immer natürlich hochmotiviert 😉

Von Hermann und Rasenmähern


Ich habe ja noch gar nicht vom letzten Wochenende berichtet, da kamen irgendwie die Arbeit und die nicht-12 von 12 dazwischen. Dabei war es ein wirklich schönes Wochenende bei ganz wunderbaren Herzensmenschen. Wir haben endlich mal wieder das Patenkind besucht, das furchtbar schnell wächst und mit dem man sich beinahe schon unterhalten kann. Die ganze Patenkindfamilie hat es ja ins lippische Land gezogen und so gab es für uns einige neue Ecken zu sehen.

Bei bestem Frühlingswetter mit viel Sonnenschein besichtigten wir den Hermann und die Innenstadt von Detmold, ließen uns im Park die Sonne ins Gesicht scheinen und für die Jungs gab es sogar ein Eis. Es gab viel gutes Essen und reichhaltiges Frühstück mit gesunder Nusscreme, entspannte Gespräche und sogar eine Runde Gesellschaftsspiel. Das Patenkind ließ sich bereitwillig von Onkel und Tante bespaßen und ich weiß jetzt womit man Kleinkinder beschäftigen kann: einfach mal den Nachbarn beim Rasenmähen zugucken. Und weiter gucken, selbst wenn der Nachbar schon längst wieder im Haus verschwunden ist. Definitiv ein Highlight des Wochenendes!
Leider mussten wir Sonntag viel zu früh wieder heim, aber da man ja jetzt quasi in der Nähe wohnt, wird es bis zum nächsten Besuch hoffentlich nicht so lange dauern. Ich freu mich schon 🙂

Unperfektion am 12.

Heute ist der 12., Zeit für 12 von 12. Wenn man dann abends allerdings am Rechner sitzt und voller Entsetzen feststellen muss, dass es überhaupt nur 7 Bilder vom Tag gibt, obwohl man gefühlt voll viel fotografiert hat und den ganze Tag ja im Kopf hatte dass 12 von 12 ist, sorgt das nur für leichte Resignation. Dabei fing der Tag voll gut an, mit morgenrosa Himmel und zartgrüner Weide vor dem Fenster.

Zum Frühstück gab’s Tee, Übernachthafer mit Apfelmark und eine Runde durchs Internet im noch etwas dunklen Wohnzimmer.

Die kluge Frau taut sich Brot für die Mittagsstulle rechtzeitig auf. Die letzte Portion selbstgebackenes Saatenbrot mit Joghurt (und Hirse und Möhre und Dinkel).

Dann ging’s auf Arbeit, wo ich neben dem ganzen üblichem Kram einen Praktikanten zu betreuen habe. Zum Glück ist der pflegeleicht und noch mit zugucken zufrieden. Bilder gibt’s aber keine, so beschäftigt war ich heute. Nach der Arbeit dann zum Sport. Es ist Semesteranfang und damit Probewoche und entsprechend voll. Ich dusche hinterher allerdings so lange, dass ich doch wieder meine Ruhe in der Umkleide habe.

Draußen scheint die Sonne mit voller Kraft, es ist angenehm warm und urplötzlich ist der Frühling da. Mit der großen Kamera hätte ich da sicher noch mehr einfangen können, Löwenzähne, erste Blätter, alles echt hübsch.

Der Wocheneinkauf steht noch aus, allein Obst und Gemüse füllen den Korb schon zur Hälfte.

Endlich zuhause erreicht mich eine schlechte Nachricht. Bruderherz Kaninchen ist gestorben. Sie wird uns fehlen. Ich brauche ein bisschen um das zu verarbeiten, denn es ist ja eigentlich nur ein Kaninchen und dann doch wieder nicht.

Schließlich mache ich mir Abendbrot, es gibt Gnocchi mit Spinat. Vor lauter Hunger vergesse ich das geplante Foto zu machen und es bleibt nur noch der Abwasch.

Damit ist der Tag auch praktisch schon vorbei. Ich bin müde und werde pünktlich ins Bett gehen, denn morgen muss ich wieder früh raus. Ein wenig ungnädig bin ich mit mir selber keine tollen 12 Fotos anbieten zu können, aber Perfektion ist nicht alles. Verlinken tue ich diesen Beitrag jetzt dreisterweise trotzdem mal zu den 12 von 12 bei Frau Kännchen und hoffe, dass man mir mein Versäumnis durchgehen lässt. Ich gelobe hoch und heilig Besserung!
Damit es immerhin 9 werden noch der Kalenderspruch für heute:

Kleiner Luxus

Tulpen auf dem Frühstückstisch
Ein gemachter Abwasch
Ein paar Reihen stricken
Morgens vor der Arbeit noch ein bisschen auf dem Sofa sitzen
Tee aus Teeblättern trinken
Morgensonne

Alles Dinge, die mir gute Laune machen, auch wenn es mal wieder an anderen Fronten stressig wird. Sollte man sich mal gönnen 😉

Garteneinsatz


Die Gartensaison beginnt. Da mein Vater uns an Ostern eröffnete, dass die Verantwortung für Kartoffeln und Gemüse ab Mitte Mai in unseren Händen liegen wird, durften wir auch die Planungshoheit übernehmen. Nach einem Besuch im Baumarkt wurde bei wunderbar warmen, aber leider teilweise bedecktem Vorfrühlingswetter also heute Ackerland aufgelockert, Unkraut beseitigt und die ein oder andere Spezialität eingebuddelt. Der Beste pflanzte Knoblauch und Steckzwiebeln und säte Karotten aus. Das Prinzip Steckzwiebel ist ja eher was für Anfänger, man steckt eine kleine Zwiebel im Frühjahr in die Erde und holt eine große Zwiebel im Herbst aus der Erde, außer völliger Unkrautüberwucherung kann da ja hoffentlich nicht viel schiefgehen.

Ich für meinen Teil säte endlich den seit letztem Frühjahr geplanten Spinat aus. Ich hoffe natürlich auf eine gute Ernte, denn Spinat ist ein gutes Allroundgemüse in meiner Küche. Parallel habe ich auch einfach mal einen Balkonkasten Spinat angesät, ich bin gespannt, ob das was taugt.
Durch die Bodenbearbeiterei habe ich mir tatsächlich in jeder Handfläche eine Blase geholt, schlimm wie zart die Hände werden, wenn man nicht jeden Tag harte Arbeit verrichtet 😀
Natürlich genossen wir auch das gute Wetter und bespaßten das Katzentier, das sich sichtlich über die Gesellschaft im Garten freute. Noch sind leider alle Bäume kahl, das Gras winterblass und die Erde feucht. Aber die Schneeglöckchen sind verblüht, die Schlüsselblumen und Löwenzähne kommen und die Pflaume direkt am Haus streckt schon erste Blüten der Sonne entgegen. Bald ist es noch viel schöner da draußen.