Muffins. Mit Käse.

Ich lese ja notorisch alles was mir vor die Augen kommt. Schilder, Titel, Straßennamen, gerne auch mal laut. Selbstverständlich lese ich also auch Verpackungen. Und während ich so meine Haferflockenpackung ins Regal stellte, fiel mein Blick auf den Rezept-Tipp an der Seite: Käse Möhren Muffins.
Da wir eh grade Möhren ohne Ende zu verarbeiten haben und ich Lust auf ein bisschen was selbstgebackenes zum Naschen hatte, dass nicht auf meinem „Süßigkeiten-Index“ steht, habe ich also Muffins gebacken. Und weil diese Muffins wirklich lecker und sättigend sind, habe ich mir mal die Mühe gemacht und das Rezept für den Rest der Welt, der nicht ständig Haferflockentüten studiert, abgetippt.

Zutaten für 12 Stück: 200g Karotten / 2 Eier / 100ml neutrales Öl / 125g Buttermilch / 150g Weizenmehl T550 / 1 EL Backpulver / 4 EL zarte Haferflocken / 6EL Kürbiskerne / 100g geriebener Gouda / Salz & Pfeffer
Schritt 1: Die Möhren waschen, schälen und fein raspeln.
Schritt 2: Eier, Öl, Buttermilch verquirlen, Mehl und Backpulver dazu, dann Haferflocken, 4 EL Kerne, 2/3 des Käses und Möhrenraspel unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Schritt 3: Teig in Muffinförmchen geben, restliche Kerne und Käse drüber streuen. Etwa 25 min bei 180°C Ober/Unterhitze backen.

In meiner Variante (natürlich kann ich nix genau nach Rezept backen) habe ich die Kerne weggelassen, da wir die nicht im Haus hatten. Statt 550er Mehl habe ich 100g 405er und 50g Vollkornmehl genommen. Dinkelmehl funktioniert bestimmt auch sehr gut. Die Muffins sind durch Möhre und Buttermilch sehr saftig, durch die Haferflocken sehr reichhaltig, durch den Käse sehr lecker und ein bisschen fettig. Ich werde mir das Rezept auf jeden Fall für das nächste Mitbring-Buffet merken, vielleicht auch mal als Mini-Muffins.

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Frühling, gebacken.

Da das Wetter heute leider wenig frühlingshaft war (lässt Märzregen eigentlich auch wachsen?), musste anderweitig Frühling ins Haus. Den Kollegen habe ich schon letzte Woche Montags-Motivationskuchen versprochen, also musste ich heute eh ran. Und was passt da besser als die neuen Muffinpapierförmchen mit stilisierten Tulpen aus Amsterdam einzuweihen? Gebacken habe ich vegane Zitronenmuffins nach diesen super Rezept, das eigentlich für Zitronenkuchen gedacht ist, sich aber auch sehr gut auf 24 Muffins verteilen lässt. Als ich den Kuchen zum ersten Mal gebacken habe, war ich noch etwas skeptisch, ob das so ganz ohne Ei und Eiersatz denn was werden würde, aber doch, ich muss sagen: klappt hervorragend. Jetzt hab ich nur mal wieder Sojamilch übrig, es wird also noch mehr Zitronenkuchen geben müssen nächste Woche. Aber ein Zitronenlamm zu Ostern ist sicher auch mal was Feines.
Muffins für den Frühling!