Osterimpressionen

Wir hatten ein schönes Osterwochenende mit…
… Zeit zum Nähen.
… Kartoffelpflanzen am Samstagmorgen. (Als kleine Gedächstnisstütze für mich: Bamberger Hörnchen, Princess, Laura, Anabelle).

… Kirschblüten, Apfelblüten, blühenden Hecken, blühenden Tulpen, Osterglocken und Hyazinthen.

… Ostereier färben und mit den kitschigsten Stickern aus Mutters Vorrat bekleben.

… Hefehäschen (nach dieser Form) in vier Sorten backen: Rosine, Cranberry-Krümelkandis, Mohn und Bärlauch. Nächstes Mal brauche ich einen fluffigeren Hefeteig, mein Grundrezept ist doch etwas fest und trocken geworden.
… Zeit zum Lesen.
… Ostersonntagsbraten, Rehrücken ganz klassisch, das gibt es ja so selten.
… einer Radtour zur Burgruine Hardenberg. Dort kommt auch der Schnaps mit dem Keiler her und findet das große Reitturnier statt. Die gesamte Anlage rund um Schloss und Brennerei ist sehr hübsch, wir waren aber zu spät dran für eine Besichtigung und liefen nur eine kleine Runde über das Gelände. Aber bei einer Radtour ist ja auch der Weg das Ziel.

… Ostereier suchen im Garten. Ein bisschen Kind bleibt man immer.
… Zeit zum Stricken und dabei kleine TV Sünden schauen.
… Ostermontagsessen beim Italiener auf Einladung von Oma.
… einem ausgedehnten Waldspaziergang mit meiner Mama. Frische Luft und frisches Grün getankt.

Ostergottesdienst und Osterfeuer haben wir dieses Jahr ausgelassen, Freitag und Montag für ein Stündchen arbeiten musste allerdings sein. Wie immer kam Ostern völlig überraschend, aber ich habe die freie Zeit sehr genossen und unterm Strich fast alles geschafft, was ich gerne machen wollte. Geht doch 🙂

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Radtour zum Rittergut

Am Wochenende haben wir uns seit langem mal wieder Zeit für eine Unternehmung nur zu zweit genommen. Eine Radtour sollte es werden und eine kurze Internetsuchen (ich) und Kollegenbefragung (der Beste) brachte ziemlich simultan das gleiche Resultat. Wir schwangen uns Samstagmorgen also auf die Räder und fuhren zum Rittergut Besenhausen.
Weil ich grundsätzlich die kürzere Strecke als Heimweg bevorzuge fuhren wir die vorgeschlagene Runde eben „rückwärts“. Es ging durch viele kleine hübsche Dörfer, zum Teil über richtig schöne Radwege, abschnittsweise aber auch direkt auf der Landstraße oder an der Bundesstraße.
Inklusive eines kurzen Stopps am ehemaligen Kloster in Reinhausen (wo es wirklich nicht so viel zu sehen gibt wie man denkt) waren wir nach etwa 2h dann am Ziel. Das alte Rittergut Besenhausen beherbergt heute eine Handweberei mit kleinem Café, ein Teil des Geländes ist privat, ein Teil frei zugänglich. Manches ist hübsch restauriert, manchem sieht man das Alter an, vieles ist sehr verwunschen. Auf dem Hof läuft eine Schar Gänse und ein paar Enten schwimmen im Teich.

Wir aßen leckeren Kuchen und erholten uns von der Radfahrt, dann stöberte ich noch durch die angebotenen Webereiwaren, die natürlich die für Handarbeit angemessenen Preise haben. Wir liefen sogar hinauf in die Webstube, wurden aber belehrt, dass heute eigentlich geschlossen sei und durften doch die großen Webstühle bewundern.


Wir spazierten noch eine Runde um das Gut, aßen unsere mitgebrachten Brote und schwangen uns wieder aufs Rad. Nach gut einer Stunde waren wir dann wieder daheim und doch ein wenig geplättet. Insgesamt haben wir die Tour aber besser verkraftet als gedacht und kamen ohne Muskelkater davon 🙂

Raus!

Raus aus dem Haus bei 20°C und Sonnenschein. Fahrrad in Schuss gebracht und raus aus der Stadt. Durchs Leinetal eine Ortschaft weiter, gerade Strecke, nur Gegenwind. Kurze Pause, ein bisschen gucken und staunen was es in Bovenden eigentlich alles so gibt. Zwei Eiscafes, ein paar Läden, ein Hundeplatz, eine kleine Fleischerei. Viel Verkehr auf der Hauptstraße, altes Dorf und neue Mietshäuser. Dann bergauf, bergauf bis zum Mastenweg und über allem zurück nach Weende. Vor lauter Radeln und Bergetappen ganz vergessen Fotos zu machen. Kaum mehr als eine halbe Stunde unterwegs gewesen, aber Frischluft und Sonne getankt für die Tage, die uns noch vom Sommer trennen. Und demnächst dann auch mal Fotos der blühenden Landschaften hier um uns herum. Ich mag Frühling.