Budapest II


Über die ersten beiden Tage in Budapest habe ich ja schon geschrieben, hier geht’s jetzt weiter:
Tag 3
Nach der Nachtbadeaktion waren wir am nächsten Tag alle entsprechend müde, aber dennoch fest entschlossen, das weitere Programm durchzuziehen. Wir liefen also zum Parlamentsgebäude, einem der Wahrzeichen der Stadt, und besorgten uns Karten für eine Führung am Abend.

Dann stapften wir weiter, an sowjetischen und zeitgenössischen Denkmälern vorbei Richtung Stephansbasilika. Auf dem Weg fanden wir noch einen spannenden Brunnen, der mit Sensorplatten ausgestattet ist. Steht man auf einer Platte, geht vor einem das Wasser aus. Und ja, mit vier Leuten, die im Kreis laufen, kann man fast den ganzen Brunnen ausschalten (was ich an unserer Reisegruppe so liebe: wir sind uns ja für nix zu blöd. Und manchmal auch sehr viel inneres Kind).

Kulturprogramm gab’s dann mit der Besichtigung der Stephansbasilika. Die ist noch gar nicht so alt wie man denken würde und im Laufe der Bauarbeiten auch nur einmal eingestürzt. An bestimmten Tagen kann man den Reliquienschrein mit der mumifizierten Hand des ersten ungarischen Königs Stephan besichtigen, so auch bei unserem Besuch. Mir als Protestantin sind diese Reliquiengeschichten ja immer etwas suspekt. Was ich dafür gerne mache, ist in großen Kirchen lateinische Inschriften erraten und versuchen die Symbolik auf den Bildern zu entschlüsseln. Als ich damit hinreichend fertig war machten wir uns über Wendeltreppen und Leitern hinauf auf das Dach. Der Ausblick über die Stadt von dort ist sehr schön, aber man ist halt mitten in der Altstadt und steht ihr nicht gegenüber wie auf der Burg oder dem Gellertberg.


Von der Basilika fuhren wir weiter mit der historischen Metrolinie 1 (die Gelbe) zum Heldenplatz. Im Stadtwald war dann wieder Langós-Pause angesagt, ein bisschen verschnaufen und die Sonne genießen (und Trampolinspringen). Zwischendurch mussten wir uns zwar vor einem kräftigen Regenschauer in Sicherheit bringen, dann liefen wir aber noch hinüber zum Schlösschen, bei dem wir nicht herausfinden konnten, ob es historisch ist oder nur so aussieht. Im Park fand außerdem ein Weinfest statt, bei dem wir aber nichts probieren konnten, da wir uns keine festival-pay-Karte kaufen wollten, die man zum Zahlen gebraucht hätte.



Anschließend fuhren wir zurück in die Stadt, guckten noch einmal Souvenirs und Postkarten und dann war es auch schon Zeit für unsere Führung im Parlament. Die Führung war auf deutsch und sehr angenehm, wenn auch irgendwie ein wenig kurz. Über das Parlament gibt es eine ganze Reihe wunderbarer willkürlicher Fakten. So ist das Gebäude in der Architektur sehr vom britischen House of Parliaments inspiriert, aber um die Briten schön zu ärgern einfach mal 2m länger gebaut. Es ist genauso hoch wie die Stephansbasilika (96m übrigens), ein Symbol für die Ebenbürtigkeit von Staat und Kirche. Das konnten die Sowjets damals natürlich nicht so stehen lassen und installierten eine großen roten Leuchtstern auf der Spitze des Parlamentsgebäudes. Und in diesem Riesengebäude sind insgesamt 40kg Blattgold verteilt, eine Zahl, die irgendwie klein klingt aber es nicht wirklich ist. Außerdem wurde bis 1994 die historische Raumkühlung über Brunnen vor dem Gebäude benutzt.

Nach einigem Diskussionen fuhren wir dann zum Essen ins jüdische Viertel und fanden ein schönes Restaurant mit guter, aber nicht ungarischer Küche. Anschließend wollten wir noch in einen Ruinenpub, eine echte Budapester „Erfindung“, landeten aber erstmal in einem Biergarten. Wenn es ein bisschen wärmer gewesen wäre, wäre es noch cooler gewesen. Die ganz Mutigen tranken einen Palinka, ungarischen Obstbrand, den es in allen Fruchtsorten und verschiedenen Stärken gibt. Der Beste und ich machten uns dann nach Hause und ins Bett, wir waren furchtbar müde. Der Rest der Reisegruppe fand wirklich noch einen Ruinenpub und kam dann aber nach einem weiteren Palinka auch bald nach.
Tag 4
Am Abreisetag gab es gemütliches Frühstück und eine Runde aufräumen, sortieren, Kofferpacken. Die Postkarten wurden noch gemeinsam geschrieben, dann musste der erste Teil unserer munteren Reisegesellschaft auch schon abreisen. Der Beste, die Amsterdamfreundin und ich hatten noch ein wenig Zeit um zum Flughafen zu kommen und verbummelten diese am Elisabethplatz mit einer Limonade to-go. Dort fand auch ein wunderbarer hand-made Markt statt, aber für die dort angebotenen tollen Sachen reichten unsere letzten Forint dann leider (oder zum Glück?) nicht mehr.
Die Fahrt zum Flughafen war dank eher abenteuerlichen Straßenbelägen und einem vollgasfreudigem Busfahrer noch mal ein kleines Abenteuer. Wir holten uns dann noch etwas zu Essen bei den unglaublich langsamen ungarischen Imbissarbeitern (das scheint dort überall so zu sein. Aber wenn man nicht mehr viel Zeit bis zum Flug bzw. der Ankündigung der gates hat, geht es einem schon ein bisschen auf die Nerven) und schwupps saßen wir auch schon in unserem Flieger Richtung Berlin-Schönefeld. Dieser Flughafen ist mir dann nochmal einen Extraartikel wert, da gibt es wunderbar viel zu ranten.
Mein Fazit zu Budapest: eine laute, grüne, warme, stellenweise abgerockte Stadt mit tollem Fluss und tollem Flair. Sollte man mal gesehen haben bevor alles schicki-micki renoviert wird, denn das wird sicher kommen. Die Ungarn haben wir als sehr freundlich erlebt, natürlich hatten wir als Touristen in der Regel eh nur mit Menschen Kontakt die uns Dinge verkaufen wollten, aber trotzdem. Da Ungarisch eine herrlich fremde Sprache ist (mit einem tollen Klang wie ich finde), kommt man mit Englisch, Händen und Füßen recht gut durch. Die Küche ist fettig und deftig, Essen gehen ist im Vergleich zu Deutschland sehr erschwinglich, Trinken ist sogar noch preiswerter. Ich empfehle Langós und hausgemachte Limonade. Die Währung ist übrigens Forint (oder auch HUF) und z.Zt. sind 1000HUF etwa 3€. Dementsprechend groß sind die Scheine im Portmonee, auch das ist mal witzig.
tl,dr: Einfach mal hinfahren, lohnt sich. Besonders bei gutem Wetter 🙂

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Budapest


Vier Tage, drei Nächte, neun Menschen, eine Stadt. Wir haben viel gelacht, rumgealbert, wenig geschlafen und uns trotzdem nur einmal ernsthaft angepflaumt, so für die Quote. Gewohnt haben wir in einer airbnb Wohnung, klein aber praktisch, mit zweiter Dusche im Flur, einer langen Tafel zum Essen und, ganz wichtig, WLAN. Hier also der „kurze“ Reisebericht mit Fotos, von denen einige sogar gut sind.
Tag 1
Wer mit dem Zug nach Budapest fährt, landet am Keleti Páyaudvar und betritt vor dem Gebäude einen Platz, der nicht mehr nach altem Ostblock aussehen könnte. Und ja, mir gefällt das. Völlig abgerockt, rissiger Asphalt, abgelaufene Treppenstufen, vom Vordach stehen nur noch rostige, schmiedeeiserne Stützen. „Das Leben beginnt, wo die eigene comfort zone aufhört“ hab ich mal irgendwo gelesen. Der moderne Nahverkehrsticketautomat spricht aber sogar deutsch. Zur Vereinigung der Reisegesellschaft fuhren wir dann mit der roten und der blauen Metrolinie zum Nyugati Pályaudvar (im Verlauf der Reise wurde es unser „Nougat Bahnhof“) und zur Wohnung. Zimmerverteilung, frisch machen und auf in die Stadt zur „free city tour“. Das Konzept dieser Touren auf Trinkgeldbasis setzt sich ja mittlerweile durch. Wir waren zwar eine riesige Gruppe Touristen, die da hinter unserer Guide Ursula her marschierten, aber um einen Eindruck von der Stadt, ihrer Geschichte, den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu bekommen, war es auf jeden Fall eine gute Sache. Da die Touren auch sehr auf junge Leute ausgelegt sind, kamen auch Tipps zum Nachtleben, Bars, Restaurants und ein paar simple Vokabeln ungarisch dazu. Leider zeigte sich zwischendurch das typische Budapester Maiwetter mit einem kleinen Regenschauer, natürlich genau als wir an den Orten mit der besten Aussicht waren.



Nach der Tour zogen wir dann fotografierend wieder nach Hause, kauften im Spar um die Ecke für das Frühstück am nächsten Morgen ein und fuhren zum Abendessen ins jüdische Viertel. Bei Frici Papa gab es unheimlich preiswertes, fettiges, deftiges, ungarisches Essen und eine Nachtischoffenbarung. Die Karte nannte es „Nusspiepen mit Vanillesoße“ und wir sind uns sehr sicher, dass Weißbrotstückchen eine der Hauptkomponenten waren.


Tag 2
Am nächsten Morgen machte ich Frühstück, mein Lieblingsjob bei Gruppentouren. Dann brachen wir auf zum Gellértberg und besuchten die Budapester Lady Liberty. Das ehemalige sowjetische Denkmal wurde anders als viele andere nicht abgerissen sondern kurzerhand umgewidmet und steht nun für die Freiheit Ungarns. Das Wetter war so gut, dass wir vorsichtshalber die Sonnencreme auspackten, bevor wir das tolle Panorama würdigten.



Nächster Tagesordnungspunkt war die große Markthalle mit ihren Wurst, Gemüse und Fischständen. Oben auf der Galerie werden auch Souvenirs verkauft, sodass ich die obligatorische Schneekugel schon mal von der Liste streichen konnte. Es wurde langsam Mittag, alle wurden hungrig. Wir nahmen also die Nahverkehrsfähre die Donau hinauf zur Magareteninsel, einer sehr gute Idee. Wie es ein Mitreisender so schön ausdrückte: „Wenn ich so ’ne Nahverkehrsfähre habe, die die ganze Donau rauf fährt, wozu brauche ich dann diese teuren Ausflugsdampfer?“ Die Fähren fahren im Zickzack auf dem Fluss hin und her, von einem Ufer zum anderen und man hat auf dem Oberdeck richtig schöne Ausblicke auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt.



Auf der Margareteninsel, einer der vielen grünen Lungen der Stadt, gab es dann Langós und Burger auf die Hand, ein wunderbares Mittagessen.

Anschließend mieteten wir noch zwei Dinger (so mit vier Rädern und so’m Dach drüber und man muss treten, wie beim Fahrrad) und hatten eine Stunde lang einen Heidenspaß dabei die Insel zu umrunden, inklusive Drag Races. Dann saßen wir in der Abendsonne an der Donau und ließen die Seele baumeln. Zum Schluss gab es vom Musikbrunnen noch einen Ohrwurm für den Rest der Reise dazu, der auch perfekt zur Leichtigkeit des Sommerwetters passt.


Zum Abendessen landeten wir in einem Bistro in Parlamentsnähe, in dem sonst nur ein paar Ungarn vorne an der Bar saßen und aßen auch hier wieder gut, aber nicht ganz so günstig wie am Abend zuvor. Statt dann satt und müde ins Bett zu fallen, packten wir die Schwimmsachen und gingen im Rudas Thermalbad Nachtbaden. An den Wochenenden ist dort von 22:00 bis 4:00 zum Baden geöffnet. Das radioaktive Quellwasser (ja. Ernsthaft.) in den historischen Becken riecht zwar ein wenig nach faulen Eiern, aber ansonsten ist die Atmosphäre ganz wunderbar um sich ein wenig ins maurische Zeitalter zurückzuträumen. Man kann dann übrigens auch in die Sauna oder ins Dampfbad gehen und vom Pool auf der Dachterasse auf die beleuchtete Stadt blicken. Ein wirklich guter Tagesabschluss.

Was wir dann an unserem letzten ganzen Tag noch unternommen haben, gibt’s in der Fortsetzung zu sehen 😉

Im Freistaat Bayern

Ich war ja am Wochenende im Süden. Dort wo Ortschaften Kotzenbach und Pfaffenreuth und Wurz heißen. Allein die Hinfahrt war ein Erlebnis. Über die A7, auf die A38, ganz weit in den Osten, dann auf die A72 und schließlich auf die A93 bis Windischeschenbach (ja, heißt wirklich so. Und steht genau so auf dem Autobahnabfahrtsschild). Wir hatten unsere helle Freude an den tollen Ortsnamen auf den Autobahnschildern und diesen braun-weißen Hinweisschildern auf wichtige Sehenswürdigkeiten, vieles auch ein wenig ironisch betrachtet. Samstagsmorgens sind Autobahnen übrigens schön leer, zumindest Richtung Osten, sodass wir unsere Gastgeber mit einer neuen Rekordzeit überraschten. Ankunft, kurze Wohnungsbesichtigung, ein wenig tratschen und dann wieder ins Auto. Von klimatisierten Auto aus wurden uns alle wichtigen Plätze und Orte gezeigt. Einen kurzen Spaziergang durch Weiden, wo gerade eine Oldtimertour Station machte, beschlossen wir mit einem Eisbecher (auch für mich. War ungewohnt süß).


Überhaupt war das Wetter unerwartet warm. Der Süden halt. Abends gab es dann Ambiente und viel zu Essen beim Grillen vorm Haus, bevor wir aufs Sofa fielen.

Am nächsten Morgen weckte uns Ponyhufgetrappel. Die Herde vom Hof nebenan wurde von der Weide auf den Paddock getrieben. Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf zur Dorftour.

Zunächst besuchten wir Strauße, denn es hatte nicht nur Ponyhof sondern auch Straußenfarm.

Dann aber, endlich, Ponys. Viele, viele Ponys. In allen Farben. Und ja, es sind natürlich Islandpferde. Ich erspare euch hier die Ponyfotos, die gab es an anderer Stelle zur Genüge 😉 Nach kurzer Mittagspause besuchten wir dann noch einen Hof mit Campingplatz mitten im Wald, weil es dort einen Waldlehrpfad geben sollte. Den gab es auch, inklusive Damwildgehege. Der Hof hatte zudem noch einen Streichelpferch mit unglaublich kleinen und knuffigen Zicklein. Über das ganze Wochenende habe ich gefühlt nur Tiere fotografiert 😀



Dann hieß es leider für uns schon wieder Abschied nehmen. Wir machten uns auf den Weg zurück nach Norden und führten gleich mal eine Liste, welche Stationen wir beim nächsten Mal auf dem Weg mitnehmen müssen. Denn wiederkommen wollen wir auf jeden Fall, es gibt schließlich noch genug zu sehen, da unten in der Oberpfalz 😉

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unsere tollen Gastgeber und an meine beste Mitreisende und Autofliegerin 😉 War echt schön mit euch.

Komm, wir fahren nach Amsterdam!

gracht
Es ist jetzt schon wieder einen Monat her, dass ich mit guten Freunden eine gute Freundin in Amsterdam besucht habe. Wie bereits im letzten Jahr in Stockholm hatten wir unglaublich viel Spaß. Wenn man sich z.T. länger nicht gesehen hat und dann drei Tage mit wenig Schlaf und viel Programm verbringt, wird es unweigerlich witzig.
Heute bekommt ihr also endlich mal den Reisebericht aus der Stadt mit den vielen Grachten und den vielen Touristen.
Spätabends kamen wir in unserer airbnb-Unterkunft in Duivendrecht an. Zu fünft hatten wir ein ganzes Haus gebucht und, ja, das war wirklich cool. Drei Schlafzimmer, Dachterasse, ein großer, gemütlicher Wohn- und Essbereich mit vollausgestatteter Küche, alles relativ neu, gut gepflegt und sauber. Allein schon die high-end Lichtanlage sorgte bei unseren Spielkindern für Begeisterung. Nach dem veganen Abendessen hatten wir uns viel zu erzählen und es wurde ziemlich spät.
Frühstück auf holländisch
Beim Frühstückseinkauf am nächsten Morgen gab es noch einen Strauß Tulpen dazu, ein bisschen Frühling für alle, bevor wir uns mit der Metro ins Zentrum wagten. Das Wetter war zwar, wie im Februar zu erwarten, durchwachsen, aber dennoch haben wir einen Großteil der Stadt zu Fuß erkundet. Amsterdam ist zwar sehr überlaufen, aber auch wirklich schön. An jeder Ecke gibt es kleine Cafés mit hausgemachtem Kuchen und frischen Waffeln und wenn man abseits der ganz schlimmen Touripfade läuft ist die Dichte an Coffeeshops erträglich. Das ist ein bisschen das zwiespältige an dieser Stadt. Es gibt das ruhige, verträumte, ein bisschen romantische Amsterdam mit Grachten und den Grachtenhäusern, den kleinen Cafés und Geschäften. Und dann ist da das Party-Amsterdam, die Stadt mit dem Rotlichtviertel und den Coffeeshops, mit den betrunkenen Touristen und ramschigen Andenkenläden. Mir gefällt ja das erstere besser 😉
DeWaag
Nachdem wir irgendwann etwas durchgefroren waren, besichtigten wir den alten Palast. Der im Eintritt inklusive Audioguide bot auf Knopfdruck sogar Zusatzinformationen zu den einzelnen Stationen, je nachdem ob man sich für architektonische oder historische Details interessierte. Nach dem Palastbesuch vervollständigten wir unsere Runde durch die Stadt und fuhren zum Kräfte sammeln und Abendessen wieder nach Duivendrecht, bevor wir uns noch einmal in das Nachtleben im Zentrum stürzten. Am Ende landeten wir in einer netten Kneipe mit hausgebrautem Bier, probierten Bitterballen, alten Käse und guten Senf und verquatschten uns mal wieder.
Am nächsten Tag holten wir bei wunderschönen Sonnenschein die etwas verstreut liegenden Sehenswürdigkeiten nach und besichtigten den Campus der freien Universität, machten ein grandioses Fotoshooting mit den „Iamsterdam“-Buchstaben und spazierten durch den Vondelen Park.
kirchturm
Dann gönnten wir uns noch ein typisches Amsterdamhighlight: eine Grachtenrundfahrt. Vom Wasser aus eröffnen sich tatsächlich ganz andere Perspektiven und einige Plätze und Gebäude, die man die Tage zuvor schon „erlaufen“ hat erkennt man erst auf den zweiten Blick. Witzig war auch der automatische Audioguide auf dem Boot. Zunächst kamen die Erklärungen auf holländisch, dann auf deutsch und dann auf englisch. Da man die Kernaussage meist schon auf holländisch versteht, dann auf deutsch noch einmal erklärt wird, ist spätestens die dritte Erläuterung auf englisch… sehr ermüdend. Wieder festen Boden unter den Füßen besichtigten wir noch ein sehr schlechtes Museum bevor wir wieder zur Ferienwohnung zurückkehrten.
Am Abreisetag räumten wir die Wohnung und zogen noch einmal zum Souvenirshopping los, bevor es spät abends wieder heimwärts ging.
Vielen Dank meine lieben Mitreisenden, es war ein großartiges, lecker, toppetje Wochenende mit euch 🙂
traum
Und über niederländische Spezialitäten werde ich dann nochmal einen gesonderten Beitrag schreiben, das wäre hier zu viel geworden.