Advent, Advent

Kinder wie die zeit vergeht! Ich hatte ein schönes, entspanntes Adventswochenende. Los ging‘s schon am Freitag, denn am letzten Freitag im November ist beim Cousin Niederwildjagd. Dort wird nicht nur auf Wild gejagt, das bei uns eher wenig Beachtung findet (Fasane. Schnepfen. Hasen.), es ist auch eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich dort trifft und abends nach der Jagd gemeinsam das ein oder andere Horrido anstimmt. Dabei wird auch die ein oder andere Flasche Schluck geleert, das gehört dort eben auch dazu. Am nächsten Morgen traf ich zum Frühstück einige weitere meiner Cousinen und Cousins und wir konnten uns zumindest ein wenig unterhalten bevor wir uns wieder auf dem Heimweg machten. Luftlinie wohnt dieser Teil der Familie gar nicht so arg weit weg, aber die Anbindung ist irgendwie Murks. Wenn wir gut durchkommen sind wir etwa drei Stunden unterwegs. Entsprechend erschöpft kamen wir dann Samstagnachmittag wieder zuhause an. Der Beste wartete schon auf mich und gemeinsam machten wir uns an die Herstellung von Falafeln und allen weiteren Zutaten für Falafeltasche. Sehr lecker! Ich las noch ein bisschen anspruchslose Literatur, bevor ich ins Bett fiel.
Am Sonntag gab‘s ein leckeres Adventsfrühstück und nach dem Wohnungsputz holte ich den Tannenbaum aus dem Keller. Der Beste hatte am Vortag schon meinen Tapiradventskalender befüllt. Bevor ich jedoch voll in den Dekowahn einsteigen konnte mussten wir zum Sonntagsessen zur Familie. Es war wie immer sehr gemütlich. Nach dem Essen banden der Beste und ich gemeinsam zwei Adventskränze. Mein Exemplar wurde mal wieder etwas „struppig“, meine Bindetechnik nennt der Beste auch liebevoll Monstertruckreifen*. Sein Kranz hatte dafür noch ein paar kahle Stellen, die aber professionell ausgebessert wurden. Wir vermachten den Monstertruckreifen der Familie und dekorierten unseren Kranz in weiß-rot. Dann buken wir nach einigem Überlegen Spritzgebäck. Meine Mutter war erfreut diese Arbeit abgenommen zu bekommen, wir hatten Spaß am Hantieren mit Omas elektrischem Fleischwolf. Zwischenzeitlich war mir zwar schlecht vom Teig naschen, aber am Ende hatten wir dann sechs Bleche Spritzgebäck produziert. Meine Mutter drückte uns dann einen ganze Dose Kekse auf, ich packte noch Kartoffeln und Kürbis ein und wir zogen bepackt nach Hause. Dort vervollständigten wir die Deko und schmückten erstmal den Baum. Meine Kugelsammlung ist jedes Jahr beim Auspacken ein neuer Grund zur Freude, der neuste Zuwachs ist ein original Käthe Wohlfahrt Herr Fuchs von meinen Eltern aus dem Herbsturlaub mitgebracht. Wir aßen die restlichen Falafeltaschen, ich füllte den Adventskalender für den Besten während er das Spritzgebäck mit Schokolade verzierte und schließlich kuschelten wir uns auf dem Sofa ein und schauten die neuste Folge der tollen Arztserie.
So gemütlich war dieses Wochenende, dass der Bericht ganz ohne Fotos auskommen muss. Ich reiche bei Gelegenheit welche nach.

* Eines Tages werde ich einen Treckerreifen besorgen und grün ansprühen. Sieht mit Kerzen und Kugeln bestimmt auch gut aus.

Und was geht so?

Ein gemütliches Wochenende, das ging hier. Freitag machte ich früh Schluss und bummelte durch die Stadt, ein bisschen Vorweihnachtsvorfreude sammelnd. Im Bioladen kaufte ich für mich einen (hoffentlich) tollen Earl Grey zur Aufmunterung im Büro, im Supermarkt fand ich endlich eine kleine, preisgünstige LED-Lichterkette für meine Hartriegelzweige in der Vase, eine spontane Herbst/Winterdeko. Abends gab‘s dann TK-Pizza und ein paar Folgen der seriösesten Arztserie des öffentlich-rechtlichen Programms, wo der Kardiologe auch mal Brüche einrenkt und der Gynäkologe Lungenembolien beheben kann, wenn er nicht gerade Rettungswagen fährt. Inzwischen bin ich aber leider voll drin und kann es kaum erwarten, neue Folgen zu sehen. Dank Mediathek ist „binge-watching“ ja nicht drin (vielleicht schreibe ich da mal einen Rant zu). So ganz nebenbei beendete ich mein schon lange währendes Strickprojekt „Reyna“-Tuch. Endlich! Die letzten Reihen waren schon sehr lang. Da Weihnachten ja bald auf der Matte steht wurde gleich mal was Neues angeschlagen. Es wird ein Geschenk, also gibt‘s hier keine weiteren Infos 😉

Samstag wurde genüsslich ausgeschlafen, lecker gefrühstückt und dann noch ein bisschen Zeit vertrödelt. Mittags fuhr ich auf Arbeit und traf dort viele Kollegen bei der Samstagsarbeit, so ist das bei uns eben üblich. Ich kam gut voran und war nach einer Stunde wieder draußen, wie geplant. Der Wochenendeinkauf wurde erledigt und beim Bäcker gab‘s 50% Rabatt zur Wiedereröffnung nach Renovierung. Zuhause setzte ich dann einen lange gehegten Plan in die Tat um und nähte einen Sofakissenbezug. Für einen zweiten habe ich auch noch Stoff und Kissen, aber keine Lust mehr, das muss dann eben wann anders. Ich nahm aber die Gelegenheit beim Schopf und schaffte ein bisschen Ordnung in meine laufenden Projekte. Wir kochten lecker gefüllten Kürbis mit selbst gemachten Nudeln vom letzten Wochenende und futterten uns rund. Danach wurde ich noch eine Runde in League of Legends gecoached (ein hoffnungsloser Fall) und das Sofa lockte zum Stricken und Fernsehen.

Sonntag wachte ich dann mit Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen auf, alles nicht schlimm, aber doch beeinträchtigend. Eine kleine Erkältung, wurde ja mal wieder Zeit. Entsprechend langsam und gemächlich ließ ich es angehen, frühstückte und erledigte meinen Wohnungsputz. Weil ich gerade dabei war und es mich seit Wochen störte wurde auch gleich der Vorratsschrank einmal aus- und wieder eingeräumt. Es ist beeindruckend, wie viel Platz sowas immer wieder schafft. Außerdem habe ich jetzt wieder einen Überblick, was wir alles haben (sehr viele Sorten Mehl. Und sehr viele Getränkepulver, die wir eigentlich gar nicht trinken) und wo es sich versteckt.
Zum Mittag besuchten wir meine Familie, saßen dort auch noch lange zusammen und quatschten und fuhren dann unsere Kaninchen von einer Ausstellung abholen. Bruderherz musste fahren um zu üben und wurde dabei gleich von zwei Seiten liebevoll ermahnt („Schalten.“ „Langsam!“ „Da vorne rechts…“ „Fahr nicht so weit links!“). Ich bedauerte mal wieder keine Kaninchen zu besitzen, auch wenn mir zusätzlich zur Erkältung noch allergisch die Nase lief. Wir packten die Tiere und den gewonnenen Futtersack ein und fuhren zurück nach Hause. Da buken wir dann mal eben die ersten Kekse der Saison, Amerikanische Cookies mit Schoki, Karamellbonbonstückchen und Salz sowie Erdnusskekse. Nach dem klassisch deutschen Abendbrot guckten wir Menschen beim Computerspielen zu (für Eingeweihte: LoL Intel Extreme Masters) und ich ging dann pünktlich ins Bett um meine Erkältung in die Flucht zu schlagen.
Ein bisschen hat es auf jeden Fall geholfen.

Mein Wochenende

Ist noch Sommer oder schon Herbst? Egal, ich hatte ein gutes Wochenende. Am Samstag haben wir zum ersten Mal dieses Jahr Äpfel gesammelt und mosten lassen. Es ist nicht viel geworden, aber einen Versuch war es wert, denn der Augustapfel im Garten eignet sich nicht zur Lagerung. Und so viel Apfelmarmelade und Apfelmus brauchen wir auch nicht. Den Rest des Tages verbrachte ich dann ganz entspannt im Haus, denn draußen war es ziemlich warm. Ein bisschen lesen, ein bisschen bügeln, ein bisschen stricken. Ein Spaziergang zur nächsten Eisdiele, da war es dann schon fast Abend.
Genauso entspannt lief dann auch der Sonntag. Es gab selbstgemachte Brötchen (sehr, sehr lecker, aber auch sehr aufwendig) und Balkontomaten zum Frühstück. Dann die Pflicht, der Wohnungsputz, als Kür noch ein bisschen stricken und dann richtig Sommer: Grillen mit der Familie. Bis zum großen Gewitter am Nachmittag saßen und lagen wir im Garten, den neuen schwedischen Möbelkatalog dabei mal überflogen. Während dann draußen die Welt in Regen und Dunkelheit versank, saß ich an der Nähmaschine. So ein entspanntes Wochenende mit tollem Wetter!

Pfingstwochenende. Läuft.

Endlich mal ein Wochenende Zeit, um all die Dinge anzufangen, zu denen man sonst nicht kommt. Zum Beispiel:
– Unkraut im Gemüsegarten jäten. Gute Tipps gegen Ackerwinde, irgendjemand?
– Trophäen abkochen. Ja, so spannend und geruchsintensiv wie man sich das vorstellt.
– Die Polyesterbluse und den Cardigan mit Wollanteil von Hand durchwaschen.
– Spotify Playlists hören
– Wohnungsputz
– Ins Kino gehen. Große Empfehlung: Zootopia.
– Fußballtraining mit den Stoppelhoppsern für die Uniliga
– mehr Unkraut jäten
– stricken
– bloggen

Jetzt müssen nur noch drei Holzstühle lasiert, die Wohnzimmervorhänge gekürzt, etliche Bilder aufgehängt und das restliche Unkraut gejätet werden, dann kann der Beste von seinem Businesstrip zurückkommen 😉

Von Hermann und Rasenmähern


Ich habe ja noch gar nicht vom letzten Wochenende berichtet, da kamen irgendwie die Arbeit und die nicht-12 von 12 dazwischen. Dabei war es ein wirklich schönes Wochenende bei ganz wunderbaren Herzensmenschen. Wir haben endlich mal wieder das Patenkind besucht, das furchtbar schnell wächst und mit dem man sich beinahe schon unterhalten kann. Die ganze Patenkindfamilie hat es ja ins lippische Land gezogen und so gab es für uns einige neue Ecken zu sehen.

Bei bestem Frühlingswetter mit viel Sonnenschein besichtigten wir den Hermann und die Innenstadt von Detmold, ließen uns im Park die Sonne ins Gesicht scheinen und für die Jungs gab es sogar ein Eis. Es gab viel gutes Essen und reichhaltiges Frühstück mit gesunder Nusscreme, entspannte Gespräche und sogar eine Runde Gesellschaftsspiel. Das Patenkind ließ sich bereitwillig von Onkel und Tante bespaßen und ich weiß jetzt womit man Kleinkinder beschäftigen kann: einfach mal den Nachbarn beim Rasenmähen zugucken. Und weiter gucken, selbst wenn der Nachbar schon längst wieder im Haus verschwunden ist. Definitiv ein Highlight des Wochenendes!
Leider mussten wir Sonntag viel zu früh wieder heim, aber da man ja jetzt quasi in der Nähe wohnt, wird es bis zum nächsten Besuch hoffentlich nicht so lange dauern. Ich freu mich schon 🙂

Wochenendrückschau

Hier im Süden vom Norden scheint immer noch goldene Novembersonne, wie schon das ganze Wochenende. Irgendwie haben wir das leider nicht so richtig ausnutzen können, schließlich waren am Samstag die League of Legends World Championship Finals (hier ein erklärendes Video zu LoL, für alle die sich da nix drunter vorstellen können).
Da das tatsächlich ein größeres Ding ist, hatten wir Freunde aus Aachen und Marburg eingeladen, die am Freitagabend eintrafen. Nach Einkauf und Pizza begannen die Jungs mit Brettspielen. Irgendwas mit Zombies, ich beschäftigte mich lieber mit Stricken und früh ins Bett gehen. Samstag morgen musste ich noch kurz ins Labor und brachte auf dem Heimweg Brötchen für alle mit. Das Frühstück zog sich dann bis zwölf und wir starteten den livestream des Finales. Die Eröffnungsfeier war zwar sehr enttäuschend (gut, dass wir keine Tickets gekauft haben!), die Spiele aber wie erwartet gut. Einzig das letzte Spiel war langweilig anzusehen, da der Favorit den Sack zumachen wollte und konsequent unspektakulär spielte. Irgendwie wurde es dann zwischendurch Abend, wir kochten Rote-Linsen-Kokos-Suppe und diskutierten über Phasendiagramme, bevor die Jungs wieder an den Brettspieltisch wechselten.
Der Sonntagmorgen ging entsprechend schnell vorbei, das Frühstück beanspruchte erneut viel Zeit. Unser Besuch verabschiedetet sich Stück für Stück und der Beste und ich beglückten die Familie zum Sonntagsessen. Nachmittags fuhren wir dann noch nach Rosdorf zur Kaninchenschau. Wir hatten dort keine Tiere ausgestellt, aber mein Vater kennt jemanden, der dort die gleiche Rasse züchtet wie er, also muss man natürlich gucken. Ich gehe gerne auf diese Kleintierschauen, allein bei Kaninchen ist die Rassenvielfalt riesig und es gibt immer ein oder zwei Tiere, die man sofort toll findet. Die Kamera war aufgrund der Spontanität nicht dabei, aber mit dem Handy kann man ja auch tolle Bilder machen (naja. Nicht.).

Der restliche Sonntag verging unspektakulär, Serien gucken, Abendessen, surfen, Bett.

Für alle, die ein bisschen Montagsablenkung brauchen hier ein Videotipp, der ins Thema „Gaming“ passt: der real life first person shooter. Es klingt viel schlimmer als es ist, eigentlich ist es eine richtig cool umgesetzte Idee. Und Level 2 ist seit dem Wochenende online.

Wochenenddinge

Samstagsfrühstück auf dem Balkon.
Besuch in der Stadtbibliothek. Endlich habe ich mir einen Ausweis machen lassen und endlich habe ich wieder Lesestoff.
Last-Minute-Wochenmarktbesuch.
Frischer Salat zum Mittag, dabei in der Sonne sitzen und in ausgeliehenen Handarbeitsbüchern schon mal nach Nachfolgern für die Mojos suchen.
Gemeinsam einkaufen.
Abends zum Grillen beim australischen Arbeitskollegen eingeladen sein. So viel Essen.
Gemeinsames Sonntagsfrühstück.
Der wöchentliche Wohnungsputz.
Zum Mittagessen zur Familie gehen.
Das Gurkenbeet von Unkraut befreien und dabei die Sonne genießen. Immerhin drei Pflanzen haben es geschafft.
Zusammen mit Bruderherz das Kaninchen baden.
Auf dem Sofa liegen und lesen.
Zur kompletten Entschleunigung einfach die Kamera (zu Hause) liegen lassen und den Moment genießen.
So mag ich das.

Mehr davon, bitte!


Dieses Wochenende war wundervoll und viel zu schnell vorbei. Wir hatten Besuch vom bald-Patenkind, seinen Eltern und Hund. Bei allerbestem Frühlingswetter haben wir es uns richtig gut gehen lassen. Samstag fuhren wir in die Stadt, schlenderten über den Wochenmarkt und kauften Käse und Honig. Dann zog es uns einmal quer durch die Innenstadt Richtung botanischer Garten. Beim Zwischenstopp im Feinkostladen besorgten wir noch Essignachschub, fruchtiger Himbeer-Balsam Essig für Salate und Feigen-Dattel Crema, der so mild ist, dass ich den quasi trinken könnte. Empfohlen wurde er uns für Obstsalat oder auch so zum Käse. Ich bin ja sowieso ein großer Essigliebhaber (ein Salatdressing muss vor allem sauer sein), für mich also ein Traum.
Im Café Botanik tranken wir Chai im Bol, aßen Tomatensuppe und genossen die Sonne. Anschließend gingen wir noch eine Runde spazieren, bewunderten blühende Bäume und das von Primeln und Schlüsselblumen überwucherte Alpineum.


Auf dem Heimweg ein kurzer Abstecher in den besten Spieleladen der Stadt und zum Sandwich Café. Spontan traf ich noch eine Freundin aus dem Bachelor, leider hatten wir nur genug Zeit um die essentiellen Punkte zu klären (wie geht’s, wie läuft das Studium, welche Pläne für bald?) aber ich hoffe wir sehen uns bald mal in einem besseren Rahmen 😉
Zurück in Weende hielten wir noch bei der Family und verschnauften im letzten Abendlicht im Garten. Abends wurde dann, na klar, die Spielesammlung weiter ausgetestet. Mit „Speed“ haben wir auf jeden Fall schon ein super Allround-Spiel gefunden.
Am Sonntag wanderten wir ein gutes Stück die Billigshäuser Schlucht hinauf, bis zu der Stelle, an der unendlich viel Bärlauch wächst. Im Pflückwahn nahmen wir fast ein ganzes Pfund Bärlauch statt der für’s Nudelpesto benötigten 200g mit. Der Rückweg zog sich leider ein ganzes Stückchen und endlich zuhause angekommen war nicht nur das Patenkind müde und hungrig 😉
Wir bekamen weiteren Besuch und verputzten gemeinsam eine Riesenportion Spaghetti mit Bärlauchpesto (nach diesem Rezept). Zum Nachtisch gab es noch sündhaft teures Eis auf dem Balkon, dann musste unser Besuch leider schon wieder aufbrechen. Lieber Besuch, ich freue mich schon sehr aufs nächste Mal und ich hatte sehr viel Spaß beim Kind betüdeln und Hund ausführen, beim Spielen und Spazieren und überhaupt. Und der Fußboden ist fast schon wieder sauber 😉
Der Beste und ich ließen den Abend dann auf dem Sofa ausklingen und schauten die LCS Spring Finals Europe und eine Folge Bing Bang Theory bevor es müde und glücklich ins Bettchen ging.
Ich hätte gerne noch zwei bis drei Tage mehr davon!